Zaha Hadid


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Zaha Hadid

Kurvige Architektur ohne rechte Winkel

Die berühmte Architektin Zaha Hadid ist am 31.10. 1950 in Bagdad geboren und am 31.03.2016 im Alter von 65 Jahren in Miami gestorben. Sie war 2004 die erste Frau, die mit dem Pritzker-Architektur-Preis, der wichtigsten Würdigung in der Architektur, ausgezeichnet wurde. Viele bekannte Gebäude, darunter das Phæno in Wolfsburg und das Nationalmuseum für moderne Kunst Maxxi in Rom, wurden von ihr entworfen. Ihre Gebäude prägen eine imposante, oftmals kurvige Architektur, die kaum rechte Winkel aufweist.

Doch auch kleinere Objekte, wie die Crevasse Blumenvase für den italienischen Hersteller Alessi, entwarf Zaha Hadid. Auch hier spiegelt sich ihr unverwechselbares futuristisches und modernes Design wieder.

Ihre Liebe zur Architektur begann schon in ihrem Kinderzimmer, das sie neu gestaltete. Der Entwurf wurde von einem Tischler als Basis für weitere Kinderzimmer verwendet. Während ihrer Schul- und Studienzeit wechselte sie oft den Wohnort. In Bagdad ging sie in eine katholische Klosterschule, in der Schweiz und in England besuchte sie anschließend ein Internat.

Nach ihrem Mathestudium an der American University of Beirut zog Hadid 1971 nach Großbritannien, wo sie in London Architektur studierte. 1980 machte sie sich in der britischen Hauptstadt mit ihrem eigenen Architekturbüro selbstständig. Dort arbeitete der deutsche Architekt Patrik Schumacher zunächst für sie und wurde später zu ihrem Partner.

Erst im Jahr 1993 konnte sie ihren ersten Entwurf, das Feuerwehrhaus des Vitra-Werks in Weil am Rhein, umsetzen – der Beginn ihres Erfolgs. Sie selbst beschrieb ihren Baustil als kinetisch und fließend, da die Gebäude mit wenig Ecken und Kanten geformt sind.

Internetseite von Zaha Hadid


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