James Dyson


James Dyson

James Dyson ist ein britischer Designer, Erfinder und Tüftler, der mit seinen innovativen Elektro-Geräten für Furore sorgt. Für James Dyson bedeutet Design immer, wie etwas funktioniert und nicht, wie es aussieht - das Design sollte aus der Funktion entstehen.

Jeder kennt das Gefühl, sich im Alltag über Gebrauchsgegenstände zu ärgern. "Das hätte ich besser machen können", denkt man dann. Aber wie viele setzen diesen Gedanken in die Tat um? James Dyson tut es. Ihm macht es Freude, Produkte zu entwerfen, die besser funktionieren.

James Dysons erstes Produkt, der 'Sea Truck', wurde bereits 1970 produziert. Damals studierte James Dyson noch am Royal College of Art. Einige Jahre später entwickelte er den preisgekrönten 'Ballbarrow', eine Schubkarre, die aufgrund ihres "ballförmigen" Rades nicht mehr im Boden einsinken kann. Es folgten das 'Wheelboat', ein Amphibienfahrzeug, und der 'Trolleyball', ein Bootstrailer, der ebenfalls "ballförmige" Räder aufweist.

1978, beim Staubsaugen in seinem Wohnhaus, ärgerte sich James Dyson darüber, dass sein Staubsauger an Saugkraft verliert. Er wollte wissen, warum und befasste sich intensiv mit der Funktion des Staubbeutels. Dabei fand er heraus, dass die feinen Poren des Beutels die Aufgabe haben, den Staub im Beutel zu halten und die angesaugte Luft durchzulassen. Der Staub verstopft jedoch die Poren und ein ungehindertes Durchströmen der Luft ist dadurch nicht mehr gewährleistet. Wenn der Luftstrom aber blockiert ist, lässt die Saugkraft des Staubsaugers stark nach. Also entschloss sich James Dyson, einen Staubsauger zu entwickeln, der besser funktioniert. Nach 5 Jahren Entwicklungsarbeit und 5.127 Prototypen war er schließlich da: Der erste beutellose Staubsauger von Dyson.

Erstaunlich, aber wahr: James Dysons erster beutelloser Staubsauger wurde in Japan, der Heimat von High-Tech-Produkten, verkauft. Der 'G-Force' gewann 1991 den japanischen "International Design Fair Prize". Die Japaner waren von seiner Leistung so beeindruckt, dass der 'G-Force' zu einem Statussymbol avancierte mit einem Verkaufspreis von 2.000 US$ pro Stück!

Mit diesem Erfolg im Rücken gründete James Dyson bald das Unternehmen Dyson. Inzwischen beschäftigt er dort über 2 000 Mitarbeiter und ist in 47 Ländern präsent. Im Dyson Forschungs- und Entwicklungszentrum im britischen Malmesbury arbeiten etwa 300 Ingenieure und Wissenschaftler, die alle neuen Dyson Produkte und Technologien konzipieren und entwickeln. Dort wurde auch die Grundlage gelegt für die Einführung neuer Produkte wie dem Dyson Airblade Händetrockner und dem Air Multiplier, einem Ventilator ohne Rotorflügel.


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