Innovative Möbeldesigns aus Kunststoff
Mit einem visionären Blick entstehen bei Kartell charakterstarke Möbel und Wohnaccessoires, die in die Designgeschichte eingehen.
Das traditionelle italienische Label Kartell gilt als Pionierunternehmen im Bereich der Kunststoffmöbel-Produktion und kreiert seit 1949 innovative Designs.
Mit einem visionären Blick entstehen bei Kartell charakterstarke Möbel und Wohnaccessoires, die in die Designgeschichte eingehen.
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Kartell - Componibili 4967, weiß
128,00 €
* 4.78 von 5
Kartell - Ersatzgleiter für Dr. NO Armstuhl, Vorderbein
2,00 €
* 5 von 5
Kartell - Componibili 4966, weiß
93,00 €
* 4.77 von 5
Kartell - Ersatzgleiter für Dr. NO Armstuhl, Hinterbein
2,00 €
* 5 von 5
Kartell - Componibili Rollen 7900
9,00 €
* 4.81 von 5
Kartell - Louis Ghost, glasklar
273,00 €
* 4.92 von 5
Kartell - Masters Stuhl, schwarz
203,00 €
* 4.79 von 5
Kartell - Componibili Tablett 4959, weiß
36,00 €
* 4.83 von 5
Kartell - Componibili 4985, weiß
166,00 €
* 4.65 von 5
Kartell - Masters Stuhl, weiß
203,00 €
* 4.79 von 5
Kartell - Componibili 4955, weiß
93,00 €
* 4.85 von 5
Kartell - Componibili 4953, weiß
72,00 €
* 4.85 von 5
Kartell - Fußstopfen für Maui Stuhl
1,90 €
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Kartell - Componibili 4967, schwarz
128,00 €
* 4.78 von 5
Kartell - Ersatzbuchstütze für Bookworm, (C4 / kobaltblau)
22,50 €
* 4 von 5
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Kartell - Componibili 4967, grün
128,00 €
* 4.78 von 5Das von dem Ingenieur Giulio Castelli 1949 in Mailand gegründete Unternehmen Kartell zählt heute neben Alessi, Brionvega, Danese oder Flos zu den traditionellen, italienischen Design-Unternehmen. Vor allem gilt Kartell aber als Pionierunternehmen im Bereich der Kunststoffmöbel-Produktion.
Während für viele Hersteller Kunststoff lange als minderwertiges Material galt, setzte Kartell eben auf diesen Werkstoff und sorgte als Vorreiter ebenso wie heute Authentics oder Heller dafür, dass dieser Stoff nun gleichberechtigt neben anderen steht.
Bekannt geworden ist Kartell Design Anfang der 1950er Jahre mit der Produktion von Haushaltswaren. Treibende Kraft war der Hausdesigner Gino Colombini, der die bis dato trostlosen und blassen Küchengeräte wie Zitronenpressen, Mülleimer oder Vorratsdosen in neuen appetitlichen Farben und Formen servierte.
Anfang bis Mitte der 1960 experimentierte man bei Kartell vor allem mit neuen Herstellungsverfahren, wodurch stabilere und strapazierfähigere Kunststoffe gewonnen wurden, aus denen sich auch Möbel herstellen ließen. Ein früher und angeblich der erste Komplett-Kunststoffsitz überhaupt - der klobige, aber stapelbare und wetterfeste Kinderstuhl mit der Bezeichnung "K4999" wurde 1964 in Zusammenarbeit mit den Designern Marco Zanuso und Richard Sapper entwickelt. Während man bei Kartell bis dahin lediglich Haushaltsgeräte und eine kleinere Leuchten-Serie aus Kunststoff produzierte, wurde mit dem kleinen "K4999" das Jahrzehnt der Kunststoffmöbel eingeleitet.
Im Laufe der 1960er Jahre leistete Kartell in den Labors die Forschung, damit Designer auf der Basis immer neuer patentierter Kunststoffe ihre Produkte entwickeln konnten. Italienische Design-Größen wie Joe Colombo, Achille Castiglioni, Vico Magistretti oder Anna Castelli Ferrieri entwarfen auf eben dieser Basis verschiedene Möbel-Serien aus Kunststoff, die heute als Klassiker gelten. Hierzu zählen bspw. Joe Colombos Stapelstuhl 4867 (1968), der als Bestseller gilt und sich auch heute noch größter Beliebtheit erfreut oder die stapelbaren Container-Elemente 4970/84 von Anna Castelli Ferrieri (1967), die gänzlich ohne Schrauben und Befestigungen auskommen und noch immer ein fester Bestandteil im Programm von Kartell sind.
Nach einem Umzug von Mailand nach Noviglio im Jahr 1972 kam es bei Kartell zu einer regelrechten Krise. Der Ölpreisschock von 1973 ging auch an Kartell nicht spurlos vorbei. Das teure Öl als Grundlage der Kunststoffproduktion trieb nicht nur die Preise der Kunststoffmöbel in die Höhe, sondern brachte dem Kunststoff als Werkstoff ein großes Image-Problem. Gerade durch die ökologische Bewegung der 1980er Jahre gerieten Kunststoffprodukte immer mehr in Bedrängnis und bekamen den Ruf von Wegwerfprodukten.
1988 schied Unternehmenschef Giulio Castelli aus und Claudio Luti, der zuvor Berater von Modeschöpfer Gianni Versace war, wurde neuer Manager. Aus der Krise führte Kartell vor allem ein Entwurf Philippe Starcks. Mit Starcks Stuhl Dr. Glob (1989) gelang dem Unternehmen die Wende und die Rehabilitierung des Kunststoffes im Möbelbereich. Zahlreiche Erfolgsprodukte folgten: das Containersystem Mobil von Antonio Citterio oder das Regal Bookworm von Ron Arad (beide 1994), der Stuhl Dr. No von Philippe Starck (1996), der Stuhl Maui von Vico Magistretti (1997), der heute zu den meistbesessenen Stühlen der Welt zählt oder die Bubble-Kollektion von Philippe Starck (2001), um nur einige zu nennen.
Heute verbucht das Unternehmen Kartell wieder steigende Wachstumszahlen. Die einstigen Schwierigkeiten, die durch das schlechte Image des Kunststoffes verbucht wurden, sind Vergangenheit. Mit visionärem Blick sieht Manager Claudio Luti der Zukunft entgegen. Wahrscheinlich wird sich die Marke Kartell, die mit Plastikmöbeln bekannt wurde, irgendwann vom Plastik-Zeitalter verabschieden und sich innovativeren Materialien, jenseits des Kunststoffes zuwenden. Vorerst gilt Kartell - mit seinen 21 Flagship Stores, den 250 Shop-in-Shops, sowie den 4000 weiteren Verkaufsstellen von Hongkong bis Miami - aber als eines der Vorzeigeunternehmen für italienische Design-Möbel.
Internetseite von Kartell
Andries van Onck
Andries van Onck wurde 1928 in Amsterdam geboren. Bevor er sein eigenes Design-Studio gründete lernte er bei namhaften Lehrern, wie Gerrit Thomas Rietveld, Tomas Maldonado, Walter Zeischegg und Max Bill.
Anna Castelli Ferrieri
Anna Castelli Ferrieri wurde 1920 in Mailand geboren. Nach ihrem Architekturstudium am Mailänder Polytechnikum gründete sie ihr eigenes Architekturbüro, war Mitherausgeberin einer Architekturzeitschrift und als künstlerische Leiterin für Kartell tätig.
Antonio Citterio
Antonio Citterio wurde 1950 in Meda, Italien geboren. Entwürfe für renommierte Hersteller machten ihn zu einem der erfolgreichsten Designer seiner Generation. Citterio versteht sich aber ebenso auf dem Gebiet der Architektur.
Enzo Mari
Enzo Mari entwickelte Spielzeug, Büroutensilien und Möbel. Bekannte wurde er durch seine Arbeiten für die Firma Danese Milano, seine Keramik für Gabbianelli, Stoffe und Möbel für Driade als auch durch seine zahlreichen Buchveröffentlichungen.