Iittala - Sarjaton Kollektion

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Wiederentdeckte Authentizität

Als moderne Interpretation finnischer Tradition präsentiert Iittala voller Stolz die Kollektion Sarjaton und stößt somit eine gänzlich neue Denkweise für Tischgeschirr an. Die weichen Konturen und die auffälligen Dekors dieser aufregenden Kollektion erlauben facettenreiche Kombinationen für eine zeitgenössische Esskultur.

Iittala hat sechs junge finnische Designer aus den Bereichen Mode-, Produkt-, Grafik- und Digitaldesign zusammengebracht, um eine Kollektion zu kreieren, die nicht nur die Handwerkskunst und Essrituale respektiert, sondern auch aktuelle Wertevorstellungen mit in Betracht zieht. Inspiriert durch die finnische Lebensart und einen bewussteren Lebensstil, ist Sarjaton das Ergebnis eines innovativen und gemeinschaftlichen Designprozesses.

Übersetzt bedeutet Sarjaton "ohne Serie" – die verschiedenen Einzelteile wirken zusammen, in Kombination mit anderen Kollektionen, aber auch für sich allein. Sie ermöglichen kreative Kombinationen entsprechend individueller Bedürfnisse, passen sich mühelos unterschiedlichsten Anlässen an und definieren so die Freiheit der Flexibilität neu.

Die Kollektion

Vor 60 Jahren revolutionierte Kay Franck mit seiner bekannten Teema Kollektion die Tischkultur seiner Zeit und prägte so Iittalas Stil von puristischen, oftmals auch geometrischen Formen. Mit Sarjaton geht das finnische Unternehmen nun einen Schritt weiter: Sarjaton ist eine vollständige und dennoch reduzierte Auswahl von 26 Einzelteilen, bei der sowohl im Design als auch beim Einsatz der Materialien die Haptik eine entscheidende Rolle spielt. Die einzelnen Sarjaton Elemente bestehen aus Glas, Keramik, Eschenholz und Textilien, die beliebig miteinander und auch mit anderen Produkten kombiniert werden können. Naturgegebene, gedämpfte Töne wie Perlgrau, Weiß, Altrosa, Lehmbraun und Rostrot bilden die Basis für die taktilen Oberflächen mit Mustern und Reliefs auf glänzenden sowie semi-matten Glasierungen.

Die sanft-weiche Designsprache von Sarjaton kommt am besten durch die raffinierte Form des Tellers zum Ausdruck, die ideal verkörpert, worum es geht: fließende Formen, Schönheit und Funktionalität.

Finnische Tradition modern interpretiert

Die Wurzeln des finnischen Designs liegen in der Geschichte, den Traditionen und bescheidenen Lebensumständen des Landes und erfahren hierin immer wieder Beachtung: die Gegenstände mögen simple Formen haben, sie sind aber mit Sicherheit von qualifizierten Handwerkskünstlern und – künstlerinnen mit einer weitreichenden Idee gestaltet worden. So reflektiert auch Sarjaton den Kern der finnischen Volkstradition und wurde u.a. von farbenfrohen Stoffen und kulturellen Bräuchen inspiriert.

Das Muster Metsä (Wald) ist eine Huldigung an den Wald, der nicht nur die Hälfte der finnischen Landesfläche bedeckt, sondern seit jeher den Menschen Schutz und Nahrung spendete. Bunte, traditionell-finnische Stickereien lieferten die Inspiration für das Tikki (Stich) Design und die finnische Kunst des Flechtens, ob bei Haaren, Körben oder Teppichen stand Pate für die Letti (geflochtener Zopf) Struktur.

Sarjatons weiche Formen und naturgegebenen Farben verkörpern die Tradition, welche ihren Weg bis in die Gegenwart gefunden hat und die Möglichkeit eröffnet, eigene zukünftige Traditionen zu entwickeln.

Die sechs Designer hinter Sarjaton

Sarjaton ist das Ergebnis der Zusammenarbeit eines Teams von unabhängigen finnischen Designern, die die gleiche Vision teilen. Mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten haben sie alle die finnische Tradition auf moderne Art interpretiert: Harri Koskinen gestaltete die weichen, runden Konturen des neuen Keramikgeschirrs sowie das hölzerne Tablett. Aleksi Kuokka lieferte die Form für das universelle Trinkglas. Das Studio Samuji kreierte das Tikki-Design, welches fest in traditionellen farbenfrohen Stickereien verwurzelt ist und die Designer von Musuta zeichneten von Hand das Metsä und Letti Muster und sind darüber hinaus für das natürliche Farbschema von Sarjaton verantwortlich.

Harri Koskinen

Harri Koskinen - Form

Harri Koskinens unverkennbarer Stil spiegelt sich klar in den Formen von Sarjatons keramischen Elementen und dem Holztablett
wider: Die Formen bei Sarjaton sind, wie typisch für Koskinens Design, klar, zeitlos und entspannt. “Viele Designer vergessen oftmals, dass Geschirr zum Essen und Trinken konzipiert wurde. Unsere Idee hinter den Sarjaton Tellern war es, durch die stufenlose Vertiefung das Essen ganz natürlich in der Mitte der Teller zu platzieren. Ein weiterer Augenmerk lag bei der Kreation auf der weichen haptischen Qualität und einer kontrollierten durchgängigen Kurve.“

“Der Materialwert verleiht einem Objekt nicht mehr länger seine Wertigkeit. Es ist viel wichtiger, dass es Freude bringt, ein Geschirrteil zu besitzen und zu benutzen – allein für sich oder auch wenn man Zeit mit anderen Menschen verbringt.“

Harri Koskinens (1970) Möbel und verschiedene Designobjekte genießen große internationale Aufmerksamkeit. Mit seinen Entwürfen hat er bereits zahlreiche internationale Design-Awards gewonnen. Der finnische Designer zielt darauf ab, Lösungen zu finden, die sowohl für den Kunden als auch für den Hersteller innovativ sind.

Neben Iittala gehören auch Artek, Danese Milano, Finlandia Vodka, Issey Miyake, Montina, Muji, Panasonic, Venini und Woodnotes zu seinen Partnern. Seit Anfang
2012 arbeitet Harri Koskinen auch als Design Director für Iittala.

Aleksi Kuokka

Aleksi Kuokka - Trinkglas

Die feine Form des Sarjaton Trinkglases zeigt rustikale Tradition in einer modernen Umsetzung. Durch seine graziöse Leichtigkeit, eignet sich das Glas sowohl für alltägliche als auch für festliche Anlässe.

Bei seinem Entwurf hat sich Aleksi Kuokka auf den Kern des Glasdesigns zurück besonnen: Funktionalität trifft hier auf eine zurückgenommene Form, die durch ihre Einfachheit den Nutzer anspricht.

“Traditionelles finnisches Design hat neben seiner puristischen und reduzierten Form das Vermögen, den Gedanken und die Intension des Künstlers zu bewegen. Bei der Kreation der Sarjaton Gläser wollte ich eine freie Linie nutzen und zu einer eher künstlerischen Arbeitsweise zurückkehren. Computerbasierte Designs sind ausgeglichen und pur, aber haben nicht die Seele einer frei gezeichneten
Form.”

Aleksi Kuokka (geb. Perälä, 1978) ist einer der treibenden Kräfte in der neuen Generation finnischer Designer. Er nähert sich dem Design aus der Perspektive der Kommunikation. Kuokka arbeitet als Teilhaber bei Aivan! Design Studio. Neben Iittala hat er u.a. bereits mit Finlayson, Nokia, Ramirent, SIS Deli, Tapiovaara und Woodnotes kooperiert. Für Iittala hat er auch das Ote Glas entworfen.

Musuta

Musuta - Muster & Farbschema

Das Designer-Paar hinter Musuta war maßgeblich an der Entwicklung des Sarjaton Design-Konzepts beteiligt. Musuta haben außerdem die Sarjaton Farben sowie die Metsä und Letti Muster kreiert, die fest in der finnischen Lebensart verwurzelt sind: Seit jeher hat der Wald (Metsä) den Finnen Nahrung und Ruhe beschert. Geflochtene Zöpfe (Letti) schmückten dagegen finnische Frauen sowohl bei der Arbeit als auch bei Festlichkeiten. Außerdem haben Musuta den Stempel mit dem handgezeichneten Fisch entworfen. Dieser geht zurück auf das alte finnische Sprichwort “es macht keinen Sinn, über das Meer hinaus fischen zu gehen”: Alles was wir brauchen ist genau hier.

Die Designer haben sich bei der Gestaltung der Muster keinen einfachen Ansatz gesucht: “Unser Ziel war es, eine matte Oberfläche bzw. ein Relief zu kreieren, die den Tastsinn sofort ansprechen.“ Jopsu Ramu schnitzte hierfür die Keramikformen und stählernen Formen für die Gläser von Hand. Der unverkennbare Einfluss von Handwerkskunst bei einem industriellen Produkt, machen die Muster so modern. Sie wurden absichtlich von Hand kreiert, um einen ungewohnten und unvollkommenen Eindruck zu erzeugen. „Wir wollten Raum für Fehler lassen, denn nichts und niemand ist perfekt, dass macht eine Sache erst interessant und spannend.

Wir wollen mit Sarjaton auch keine fertige Lösung anbieten, sondern dazu anregen, dass jeder etwas Passendes für sich und seine persönlichen Bedürfnisse entdeckt. Sarjaton lädt dazu ein, die Lieblingsobjekte individuell zu kombinieren - ob in stylischmodernen Plätzen oder in traditionellen Einrichtungen.“

Musuta ist ein international renommiertes Studio für Kreativkonzepte und Design, bestehend aus Jopsu Ramu (1982) und Timo Ramu (1979). In und um Helsinki, Tokyo aber auch weltweit arbeitet das Team in den Bereichen Motion-Design, Film, Kunst-Design sowie Branding und erarbeitet kreative Konzepte für Marken und Werbeagenturen. Die Arbeiten von Musuta wurden weltweit in zahlreichen Ausstellungen und Festivals präsentiert, wie beispielsweise in dem Centre Pompidou in Paris, bei One_Dot_Zero in London und New York ebenso wie bei dem A Design Film Festival in Singapore und Berlin. Das Studio wurde ausgezeichnet mit dem Goldenen Löwen für Design in Cannes, dem D&AD Award London und dem European Design Awards.

Samuji

Samuji – Muster

Die Inspiration für das Tikki (Stich) Muster kommt von alten gestickten Stoffen, wie Geschirrhandtücher u.ä. Das Muster ist traditionell – jedoch mit einem modernen und frischen Farbschema.

“Das Besondere an Sarjaton ist, dass es sehr schön zu altem und traditionellem Geschirr passt. Eine Serie muss nicht unbedingt wie eine Einheit aussehen. Durch ihr langlebiges, zeitloses und nachhaltiges Design reihen sich die einzelnen Teile hervorragend in die Gesamtheit ein. Der Gedanke, der sich hinter Sarjaton verbirgt, geht über aktuelle Trends und Schönheitsideale hinaus und macht es somit zeitlos.“

Samuji ist ein Studio für nachhaltiges Design, angesiedelt im historischen Stadtteil Vallila in Helsinki. Es wurde 2009 von dem finnischen Designer Samu-Jussi Koski gegründet, der u.a. als Creative Director für Marimekko tätig war.

Samuji arbeitet in verschiedenen Design-Bereichen und produziert u.a. auch eine Modelinie unter demselben Namen. Das Design des Studios basiert stark auf Nachhaltigkeit und hat hiermit schon viel internationales Interesse auf sich gezogen. Neben Iittala gehört u.a. auch Artek zu den Design-Partnern von Samuji. Die beiden Designer Samu-Jussi Koski und Hennamari Asunta waren sowohl am Sarjaton Konzept als auch am Design-Prozess beteiligt.