Arbeitsplatzbeleuchtung: So schaffen Sie die optimale Voraussetzung für leistungsfähiges Arbeiten und Lernen

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Beitrag vom 09.01.2018, von Anja Beckmann

Ob im Home-Office oder im Büro, leistungsfähig sind wir nur mit der richtigen Beleuchtung am Arbeitsplatz. Von der Lichtintensität und -farbe hängen nicht nur Motivation und Leistung, sondern auch unsere Freude am Arbeiten oder Lernen ab. Wie Sie Ihren Schreibtisch richtig ausleuchten und welche Leuchten sich hierfür eignen, zeigen wir Ihnen hier.

KAISER idell Pendelleuchte 6631-P

Die optimale Beleuchtung am Arbeitsplatz setzt sich aus drei Komponenten zusammen:

Zu achten gilt es außerdem auf

Für Eilige geht es hier zur Schreibtischbeleuchtung im Überblick.

Tageslicht für mehr Motivation und Leistung

Generell gilt: Tageslicht ist das beste Licht, um konzentriert und effektiv zu arbeiten. Seine Beschaffenheit wirkt auf uns motivierend und stimulierend. Grund dafür ist unser Biorhythmus, der sich maßgeblich am Tagesverlauf des Lichts orientiert. Nicht nur unser Schlaf-Wach-Rhythmus wird von der Tages- und Jahreszeit beeinflusst, das natürliche Sonnenlicht regt unseren Körper auch zur Produktion von Vitamin D an. Damit ist die ausreichende Beleuchtung am Arbeitsplatz gerade im Winter so wichtig für unser Wohlbefinden.

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Stellen Sie Ihren Schreibtisch also möglichst nah ans Fenster. Dunkle oder gar fensterlose Räume eignen sich nicht so gut für das häusliche Arbeitszimmer. Richten Sie Ihren Schreibtisch seitlich zum Lichteinfall, also zum Fenster, aus. Gerade wenn Sie mit dem PC oder Laptop arbeiten, würde das Licht von hinten im Bildschirm blenden oder Schatten werfen. Von vorne würde es Sie blenden.

Da sich das Tageslicht je nach Tages- und Jahreszeit sowie nach Witterungsverhältnissen verändert, bietet es sich an, einen Blendschutz am Fenster anzubringen, um sich ggf. vor zu starkem und direktem Sonnenlicht zu schützen.

Indirekte und direkte Beleuchtung für eine Grundhelligkeit

Das Sonnenlicht genügt jedoch nicht. Eine indirekte Beleuchtung sorgt für eine Grundhelligkeit im Raum. Sie zielt nicht direkt auf Ihren Schreibtisch. Das können eine Deckenleuchte oder Pendelleuchte mit Blende oder Wandlampen sein.

Je nach Lichtbedarf können Sie die indirekte Beleuchtung des Arbeitszimmers durch direkte Lichtquellen ergänzen. Dies kann eine Stehleuchte sein, aber auch andere Leuchten ohne Blende. Wichtig ist, dass die direkte Lichtzufuhr seitlich erfolgt, so dass das Licht weder im Bildschirm noch Sie selber blendet.

Eine flexible Schreibtischleuchte für punktuelles Licht

Auch wenn für eine gewisse Helligkeit gesorgt ist, auf keinen Fall fehlen darf eine Schreibtischlampe. Sie sorgt dafür, dass Sie die Beleuchtung individuell an Ihre Anforderungen und aktuellen Tätigkeiten anpassen können, und sollte daher möglichst flexibel einstellbar sein.

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Gerade wenn der Arbeitsplatz im Wohnbereich integriert ist, möchten wir trotz großzügiger Ausleuchtung nicht auf ein geordnetes Ambiente verzichten. Moderne Schreibtischleuchten sind nicht nur lichtstark und funktional, sie lassen sich auch dezent ins Wohnumfeld integrieren, so zum Beispiel die PC Tischleuchte oder die Cloche Leuchte von Hay. Bei beiden Schreibtischleuchten ist das Kabel im Arm versteckt, so dass nichts von der schlichten Formsprache ablenkt. „Die Cloche bietet mit ihrem runden Schirm und dem weggedrehten gusseisernen Fuß einen sehr intimen Arbeitsplatz. Die PC ist mit ihrem flexiblen Arm eher für interaktives Arbeiten geeignet“, erläutert Kasper Ipenburg, Lighting-Experte bei Hay die Eigenheiten der Leuchten.

Hay - PC Tischleuchte, schwarz Retro-Flair mit dem Result Stuhl und dem Pyramid Tisch von Hay Hay - Noc Light Klemmleuchte, weiß

Für kleinere Arbeitsplätze oder schmale Sekretäre eignen sich Klemmleuchten wie die Noc oder auch Wandleuchten ohne Blende. Sie nehmen wenig Platz weg und sind sehr flexibel.

Die richtige Beleuchtungsstärke am Arbeitsplatz

Die Beleuchtungsstärke wird in Lumen pro Quadratmeter gemessen und ist ein Indikator für die passende Helligkeit. Gesunde und jüngere Arbeiter sollten auf eine Lux-Zahl von 500 kommen, ältere Personen benötigen 750 bis 1500 Lux am Schreibtisch.
Nicht nur das Alter, auch die Art der Arbeit erfordert eine unterschiedliche Beleuchtungsstärke am Arbeitsplatz. So genügt für Bildschirmarbeiten eine abgeschwächte Ausleuchtung, bei filigranen Arbeiten wie Zeichnen hingegen sollten es 1500 Lux und mehr sein. Einige Leuchten – so wie die PC Tischleuchte – enthalten ein dimmbares Leuchtmittel, dessen Lichtstärke Sie je nach Tätigkeit individuell einstellen können.

Die richtige Lichtfarbe zum Arbeiten, Lernen, Kreativsein

Setzte man früher auf kaltweißes Licht, so spielt immer stärker auch das Wohlfühlen am Arbeitsplatz eine Rolle. Heute greifen Innenarchitekten für das Arbeitszimmer in der Regel auf neutrales Weiß (ca. 4.000 Kelvin) oder Warmweiß (ca. 3.000 Kelvin) zurück. Sie ermöglichen bei ausreichender Beleuchtungsstärke konzentriertes Arbeiten, ohne das Wohlbefinden zu mindern. Wählen Sie alternativ künstliches Tageslicht (ca. 6.000 Kelvin) – es imitiert das Sonnenlicht und macht uns gerade im Winter wacher und vitaler.

Tipp: „Kunden sollten wie im professionellen Office-Bereich auch zu Hause darauf achten, dass die Lichtverteilung über den Tisch einigermaßen gleichmäßig ist. Zu viele Kontraste oder unterschiedliche Lichtfarben strengen das Auge unnötig an“, erklärt Kasper Ipenburg.

Mit einer Arbeitsplatzbeleuchtung mit LED langfristig Kosten sparen

Gerade wenn Sie einige Stunden und mehr am heimischen Schreibtisch sitzen, sind Energieverbrauch und Kostenfaktor bei einer großzügigen Ausleuchtung nicht zu unterschätzen. Energiesparende Leuchtmittel wie LEDs schaffen Abhilfe. Das moderne Leuchtmittel überzeugt nicht nur durch eine hohe Lichtausbeute, Sie sparen mit ihm mittlerweile auch bis zu 85 Prozent der Stromkosten ein. Dabei können Sie auf eine große Bandbreite zugreifen: Das Leuchtmittel ist in verschiedensten Lichtfarben und Lichtstärken erhältlich.

Wichtig: Gerade LEDs sind sehr sensibel und reagieren schon auf geringe Spannungsänderungen. Achten Sie daher darauf, dass das Licht nicht flackert oder flimmert.

Schreibtischbeleuchtung im Überblick:

Achten Sie auf

  • ausreichend Beleuchtungsstärke,
  • eine gleichmäßige Lichtverteilung durch mehrere Lichtquellen,
  • geringe Schattenwirkung durch eine korrekte Ausrichtung des Schreibtisches,
  • Vermeidung von Blendung, zum Beispiel durch Blendschutz,
  • eine konzentrationsfördernde und doch angenehme Lichtfarbe und
  • energiesparende und kosteneffiziente Leuchtmittel, zum Beispiel LEDs.

Was Sie für einen angenehmen Arbeitsplatz – im hauseigenen Arbeitszimmer oder integriert im Wohn- oder Schlafzimmer – außerdem beachten sollten und wie Sie ihn ansprechend gestalten, erfahren Sie in unserem Beitrag zum häuslichen Arbeitszimmer.

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