Mitarbeiterinnen-Homestory: Birte, Customer Care

Birte unterstützt mit ihrem Fachwissen als Produktdesignerin den Connox Kundenservice. Sie beantwortet Einrichtungsfragen und Produktanfragen und gestaltet alle operativen Prozesse mit. Viel Spaß beim Lesen!

Mitarbeiter Homestory - Birte Toennies 3

Wie und wo wohnst du, Birte?

Nach der Studienzeit in Bremen wollte ich unbedingt zurück ans Steinhuder Meer – ich bin großer Fan vom Steinhuder Meer. Da sind auch all meine Freunde, mein Freund und Familie. Die hatten mir, während ich meinen ersten Job in Bremen hatte, total gefehlt. Und nun wohne ich wieder dort in einer großen 3-Zimmer-Wohnung im Dachgeschoss, mit Holzbalken, tollem Licht und offenem Wohn- und Essbereich – mit meinen zwei Katern.

Was gefällt dir am Steinhuder Meer so?

Es ist halt einfach für die Freizeitgestaltung total wertvoll. Du kannst im, am und auf dem Wasser sein. Es ist ja Niedersachens größter Binnensee und das nächste Naherholungsgebiet – dort kann ich richtig abschalten. Ich bin total gern in Wassernähe und gerade im Sommer ist es total cool, einfach nach der Arbeit baden zu gehen oder im Winter Schlittschuh zu laufen.

Und in Bremen hast du studiert?

Ja, genau.

Was hast du denn studiert?

Ich habe dort den Master für Integriertes Design gemacht. Das ist ein interdisziplinärer Studiengang. Vorher war ich in Hildesheim und habe Produktdesign und Metallgestaltung studiert. Eigentlich bin ich gelernte Goldschmiedin und darauf wollte ich noch was aufbauen.

Was hat dich an der Arbeit als Goldschmiedin gestört?

Also, das mache ich mehr in meiner Freizeit. Und es hat mir nicht gereicht. Ich wollte etwas mehr machen als Goldschmied, ich wollte mich einfach von den Fähigkeiten her breiter aufstellen. Im Studium ging es nicht nur in eine Richtung, sondern wir haben dort ganz interdisziplinäre Fähigkeiten gelernt – das fand ich gut.

Mitarbeiter Homestory Birte Toennies - Wohnzimmer

Was bedeutet integriertes Design?

Das bedeutet, dass du relativ lösungsorientierte Ansätze gibst. Es gibt ein Problem und dann gucke ich aus gestalterischer Sicht, aus handwerklicher Sicht, industrieller Sicht und so weiter, welche Lösung die beste ist. Das, was ich im übertragenen Sinn meine ist, dass ich quasi auch im Unternehmen gucken kann: Was funktioniert und was nicht? Und dafür finde ich dann Lösungen. Mitgestalten wird dann also ganz weit verstanden.

Und weswegen wolltest du anfangs Goldschmiedin werden?

Ähm…. [Sie schmunzelt]. Weil ich nie einen Bürojob haben wollte. Ich war schon immer kreativ und handwerklich begabt. Und ich wollte immer was mit den Händen machen. Der Bachelor hat mich etwas aufgerüttelt. Unsere Generation ist ja sehr flexibel und bringt ganz viele Kompetenzen zusammen, anders als die Generation unserer Eltern. Und das betrifft vor allem die gestalterische Ebene und deswegen bin ich auch bei Connox. [Wir lachen beide.]

So bist du also zu Connox gekommen…?

Erst dachte ich, dass ich selbstständig arbeite direkt nach dem Master. Und dann mit meiner Masterarbeit ein Crowdfunding starte. Ich habe aber gemerkt, dass ich erstmal in der Wirtschaft meine Erfahrungen sammeln möchte. Nach dem Master habe ich in einem Innenarchitekturbüro gearbeitet – mit Anschluss an ein Möbelgeschäft. Und da gab‘s auch viele Produkte, die wir hier bei Connox haben. Und ich wollte wie gesagt zurück ans Steinhuder Meer, in die Heimat zu Freunden und zum Freund. Dann habe ich gesehen, dass Connox freie Stellen hat. Das hat ganz gut gepasst, weil mich auch das ganze E-Commerce-Ding interessiert hat. Connox kannte ich schon seit 2012, weil ich Hay total toll fand und Connox damals schon Hay verkauft hat.

Mitarbeiter Homestory - Birte Esszimmer 2

Auf deinem Instagram Account gibt es eine Menge Cat Content. Erzähl uns was über deine Katzen.

Ich habe zwei Kater, Wurfgeschwister. Und die heißen Joko und Mix. Mix ist der weiße und Joko der getigerte. Beide sind riesengroß., kommunikativ und friedlich. Für mich sind die beiden eine große Bereicherung – also ohne Katzen möchte ich nicht sein. [Sie lacht.] Und das coole an Katzen ist…sie haben Superkräfte. (Okay jetzt bin ich gespannt!) Man hat herausgefunden, dass die Hertzfrequenz, die beim Schnurren entsteht, zum Beispiel die Heilung von Knochenbrüchen fördern und das Stresslevel senken. Und da es im Kundenservice auch mal sehr stressig sein kann, empfinde ich das zu Hause dann als totale Beruhigung. Und die beiden bringen mich jeden Tag zum Lachen. Allein schon, weil sie Positionen einnehmen, die einen hohen Humorfaktor haben. Ich habe auch meine Masterarbeit über artgemäße Katzenhaltung geschrieben. [Sie grinst breit.]

Und was machst du jetzt genau bei Connox?

Also, ich helfe Menschen, sich individuell einzurichten und bin im Team vom Kundenservice. Dort bin ich erste Ansprechpartnerin für unsere Kunden. Das heißt, dass ich Produktanfragen, Einrichtungsfragen, Aufträge und Stornierungen bearbeite. Außerdem arbeite ich eng an allen operativen Prozessen mit.

Und was machst du in deiner Freizeit am liebsten?

Ich bin gerne im, am und auf dem Wasser unterwegs – schwimmen, baden und Boot fahren. Und ich fahre mega gerne Fahrrad. Vor allem im Winter mache ich auch viel handwerklich. Zum Beispiel fertige ich Schmuck, nähe und bastele. Ich bin einfach gerne am Rumwerkeln und Einrichten. Ich bin gerne mit Freunden unterwegs, habe aber auch nichts gegen gemütliche Sonntage. Allein zu Hause, auf dem Sofa, Serie gucken und mit einem dicken Fellvieh auf dem Schoß.

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Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Hm, warte lass mich mal kurz überlegen….ähm….ich hatte da eine richtig gute Formulierung. [Sie überlegt.] Also, bei mir kommt auf jeden Fall Qualität vor Quantität. Ich habe lieber ein tolles Stück als viele kleine. [Sie überlegt.] Ah, jetzt hab ich’s wieder: Light Industrial, Modern Vintage und Scandi, würde ich sagen. Ich habe ein paar Klassiker, ein bisschen Industrial Style, aber auch Vintage Sachen. Mein Zuhause ist für mich genau der Ort, an dem ich sein möchte und so gestalte ich ihn mir auch. Ich lege Wert darauf, dass jedes Teil, was bei mir einzieht, mich als Einzelstück begeistert. Für mich haben viele meiner Möbel sogar einen Objektcharakter. Ich liebe zum Beispiel den Wire Chair von Vitra, der von den Eames designt wurde und einfach eine Ikone ist. Gern gebe ich für so ein Möbelstück auch etwas mehr aus – halte aber auch immer Ausschau nach guten gebrauchten Möbeln. Für mich ist es wichtiger, meinen eigenen Stil zu finden, als jeden Trend mitzumachen – das ist langlebiger.

Danke für das lach-intensive und inspirierende Gespräch, liebe Birte!


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Beitrag vom 05.07.2018, von Caren Schwenke

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