Nach Hygge kommt Lagom – der neue Trend aus Schweden

Wohnzimmer in dunkelgrau und weiß bei Carla Sofie Molge von Molge Decor

Vor kurzem hat mich meine Kollegin auf den neuen Trend Lagom aufmerksam gemacht. Als ich darüber schreiben wollte, wie wir das schwedische Lebensgefühl in unsere eigenen vier Wände transportieren können, stand ich erstmal vor einer Herausforderung. Denn Lagom bedeutet übersetzt so viel wie Nicht zu viel, nicht zu wenig – gerade recht. Es geht also darum, das richtige Maß zu finden – in allen Bereichen des Lebens.

  1. 1. Tipp: sich inspirieren lassen
  2. 2. Tipp: zwischen monochrom und bunt – die richtige Farbwahl treffen
  3. 3. Tipp: mit Accessoires das Lagom-Feeling erzeugen
  4. 4. Tipp: Und sonst so … Lagom im Alltag

Die Suche nach dem richtigen Maß fängt bei der Arbeit an, zieht sich über die Freizeitgestaltung bis hin zur Ernährung und kann eben auch als Interior Trend umgesetzt werden. Welche Tipps sollte ich auflisten, mit denen Sie den neuen Scandi Look bei sich realisieren können? Schwierig.

Glow Hurricane Windlicht, Stem Vase und Pepe Marmorspiegel von Menu

Was ist das richtige Maß? Sind sechs Bilder an der Wand noch Lagom oder schon Hygge? Darf ich eine Matratze als Sofa nutzen oder ist das zu minimalistisch? Schnell dachte ich, dass das richtige Maß wohl eine sehr subjektive Sache sei. Deswegen kommen hier meine persönlichen Tipps, wie Sie sich die Kunst der Balance zwischen zu viel und zu wenig in Ihrem Zuhause gekonnt umsetzen.

Für die, die den Minimalismus à la Ich besitze nur drei T-Shirts zu extrem und den Hygge-Trend, bei dem über jedem Stuhl ein Fell liegt, zu kuschelig finden, kommt nun Abhilfe: Lagom! Und mal wieder sind es die Schweden, die den Ton angeben und von denen wir lernen können.

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1. Tipp: sich inspirieren lassen

Blättern Sie durch Wohnzeitschriften, lassen Sie sich auf Pinterest und Instagram inspirieren und prüfen Sie, was Ihnen zusagt. Ziemlich schnell werden Sie merken, bei welchen Farben, Formen oder Wohnstilen Sie hängen bleiben. Nehmen Sie das als Grundrichtung für Ihren ganz individuellen Lagom-Stil.

Fotos: Pinterest Nyde, Coco Lapine Design

2. Tipp: zwischen monochrom und bunt – die richtige Farbwahl treffen

Erstellen Sie eine Farbfamilie, die sich in der Wandfarbe, den Möbeln und Ihren Accessoires widerspiegelt. Bestenfalls besteht Ihre Farbfamilie aus drei bis fünf Farben. Sie mögen es eher poppig? Dann greifen Sie auf kontrastreiche bis knallige Farben zurück. Für einen natürlichen Look empfehle ich Töne mit einem großen Weißanteil wie Blush, Crème oder Hellgrau. Sie werden schnell merken, dass Sie mit einem Farbkonzept ein ausgewogenes Ambiente schaffen können.

Fotos: Woonio, Mammilade, Coco Lapine Design

3. Tipp: Mit Accessoires das Lagom-Feeling erzeugen

Jeder weiß, dass ein Kissen für Gemütlichkeit, Pflanzen für mehr Leben und Kerzen für eine wohnliche Atmosphäre sorgen. Wie viel ist jedoch nötig und wie viel ist genug? Meine Tipps: Beschränken Sie den Einsatz von Textilien auf die Stellen, an denen Sie diese wirklich nutzen. Eine Decke auf dem Sofa macht absolut Sinn und wirkt einladend. Über den Esszimmerstühlen drapiert, erfüllen Decken hingegen höchstwahrscheinlich nur einen optischen Zweck und sind in meinen Augen zu viel des Guten. Deko-Objekte arrangieren Sie dort, wo Sie den Blick gerne hinlenken möchten. Das kann der Couchtisch, die Fensterbank oder die Wand sein. Besonders harmonisch wirken kleine Gruppenarrangements mit jeweils drei Deko-Objekten.

Fotos: Ideenpurzelbäume, Labelfrei Me, Molge Decor

4. Tipp: Und sonst so … Lagom im Alltag

Letztendlich ist es doch so: Alle Lifestyle-Trends, die zu uns überschwappen, versprechen immer ein und dasselbe: Glück. Die einen sagen zuckerhaltige Lebensmittel bringen den Tod und die anderen feiern All-you-can-eat-Restaurants. Doch wie so häufig liegt die Wahrheit wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Und Lagom meint nichts anderes. Natürlich sollten wir uns selbst im sich immer schneller drehenden Konsum-Hamsterrad kritisch hinterfragen und mit Sicherheit tut es auch mal gut Nein zu sagen, aber eine neue Vase hat wohl noch niemandem geschadet.


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Beitrag vom 03.01.2018, von Caren Schwenke

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