Vitra - Miniaturen Kollektion

Die Sammlung des Vitra Design Museums en miniature
Die Miniatures Collection des Vitra Design Museums umfasst Schlüsselobjekte der internationalen Designgeschichte von 1850 bis heute. Jede Vitra-Miniatur entspricht in Konstruktion, Material und Farbe dem Original. Die Herstellungstechniken wurden in aufwendiger Entwicklungsarbeit den Erfordernissen der Miniaturisierung angepasst. Dank dieser Originaltreue ist eine Vitra Miniatur nicht nur ein Sammlerobjekt für Möbelliebhaber, sondern auch ideales Anschauungsmaterial für Universitäten und Designschulen. Es sind bereits über 100 Modelle im Massstab 1:6 erhältlich und die Kollektion wird weiter ergänzt. Alle Modelle sind in einem Holzkistchen verpackt und werden von einer Broschüre begleitet, die den Entwurf erläutern.

Miniaturisierung heisst Konzentration
Das Vitra Design Museum miniaturisiert in drei-dimensionaler Form originalgetreue Nachbildungen von Klassikern des Möbeldesigns. Manche dieser Entwürfe, wie etwa die Chaise Longue von Le Corbusier oder der rotblaue Stuhl von Gerrit Rietveld, sind heute so bekannt wie die berühmtesten Kunstwerke und werden von Museen und Sammlern auf der ganzen Welt begehrt. Diese Vitra-Miniaturen veranschaulichen, was Design bedeutet und welche Rolle es im industriellen Produktionsprozess spielt. Die konzentrierte, übersichtliche Welt der Miniatur zeigt die Stilvielfalt des zeitgenössischen Designs auf faszinierende Weise und bietet einen einzigartigen Zugang zur Geschichte des Möbeldesigns.

Die Herstellung einer Vitra-Miniatur
Das Vitra Design Museum besitzt eine der renommiertesten Sammlungen industriellen Möbeldesigns – vom Beginn der industriellen Massenproduktion, Mitte des 19. Jahrhunderts, über die Entwürfe der funktionalistischen Moderne bis hin zu den postmodernen Möbelobjekten der Gegenwart. Mit ihren Objekten bietet uns diese Sammlung eine ideale Grundlage für die Entwicklungen neuer Miniatur-Möbel. Unser Modellbauer nimmt Mass an einem historischen Originalentwurf aus der Museumssammlung, verkleinert diesen massstabsgetreu auf ein Sechstel und legt eine Dokumentation an. Die anschliessende Phase der Erprobung von Materialien und Herstellungstechniken nimmt mehrere Monate in Anspruch: Formen werden gebaut, Werkstoffe und Verfahren ausgewählt, kunsthistorische Recherchen zu den Objekten durchgeführt und zuletzt das Produktionsverfahren festgelegt.