Man Ray Kollektion

Man Ray Kollektion
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Schachset im Stil der avantgardistischen 1920er Jahre

Man Ray war nicht nur bekannter Künstler und Fotograf, er war selbst ein passionierter Schachspieler. So entwarf er 1920 ein individuelles Schachbrett samt Figuren. Man erkennt zudem die Einflüsse des Dadaismus und Surrealismus in diesem Schachbrett, zwei künstlerische Bewegungen, denen Man Ray angehörte. Die Kombination aus schlichter Geometrie und fantasievoller Symbolik macht die Schachbrett-Kollektion von Man Ray zu einem ganz besonderen Sammlerstück für alle Schachbegeisterten und Kunstliebhaber.

Geometrische Figuren auf einem massiven Schachbrett

Der Künstler entschied sich gegen die traditionellen Formen von Schachfiguren und kreierte stattdessen symbolische Figuren mit geometrischen Formen. Die Formen Kubus, Kegel, Kugel und Pyramide haben einen ikonischen Wert und geben erst auf den zweiten Blick ihre Bedeutung Preis. Dabei wird die Königin zum Beispiel durch einen Kegel repräsentiert, der die klassische Form einer mittelalterlichen Kopfbedeckung für eine Regentin wiedergibt. Der König hingegen durch eine Pyramide – das ägyptische Herrschaftssymbol.

Man Ray, als bekannter Dadaist, konnte es nicht unterlassen, diese logische Folge der Figuren mit der scheinbar willkürlichen Form der Schnecke zu durchbrechen. Repräsentativ für den Läufer, soll die Form durch das Abschlussstück einer Violine aus Man Rays Studio inspiriert sein. Beruhend auf der Fibonacci Sequenz, die in unmittelbaren Zusammenhang zum Goldenen Schnitt liegt, basiert die Form der Schnecke auf reiner Geometrie und fügt sich dadurch wiederum harmonisch in das Gesamtbild des kunstvoll gestalteten Schachsets ein.

Die Figuren sowie das Schachbrett sind aus hochwertigem, massivem Buchenholz und werden in Sachsen gefertigt.