Indoor Gardening – Hobbygärtnern zwischen Hochhausschluchten

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Beitrag vom 01.03.2017, von Lennard Mros

Eva Solo KräutertopfSeit 2008 leben zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Das hektische und graue Stadtleben weckt in uns das Bedürfnis, mehr Zeit in der Natur zu verbringen – das zeigen auch Trends, wie der Urban Jungle Look, der in immer mehr Wohnungen Einzug hält. Der Traum vom Garten mit Obst und Gemüse aus eigener Zucht ist verbreiteter denn je - und dank cleverer Produktinnovationen ohne Weiteres auch in den eigenen vier Wänden zu realisieren. Der 1. März gilt als Stichtag für die Aussaat vieler Gemüsesorten, Kräuter und Blumen. Was Sie brauchen und worauf es beim Indoor Gardening zu achten gilt, zeigen wir Ihnen.

Pflanzen erhöhen unsere Lebensqualität

Pflanzen geben uns ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit. Sie verbessern das Raumklima und senken unser Stresslevel merklich. Ihre natürlichen Farben sind in den Städten selten geworden. Durch die Aufzucht von Gemüse, Kräutern und Blumen, schaffen Sie sich in Ihrer Wohnung Ihre eigene grüne Oase. Kleine Gewächstische, Wandregale oder ein einfaches Fensterbrett bieten bereits genug Platz dafür. Bekannte Hersteller, wie Skagerak, Holmegaard und Tregren entwickelten praktische Lösungen für die Indoor-Pflanzenzucht, darunter selbstbewässernde und beleuchtete Pflanztöpfe.

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So trägt Ihr Indoor Gardening Früchte

Wenn es Ihren Pflanzen gut geht, dann wird sich das auch positiv auf Sie übertragen. Bereits wenn die ersten Sprösslinge durch die Erde brechen, werden Sie ein kleines Erfolgserlebnis verspüren – der Grund, weshalb Indoor Gardening gerade unter jungen Leuten beliebter ist denn je. Damit Sie auch Ihre eigenen, leckeren Tomaten und Erdbeeren ziehen können, gilt es einige Dinge zu beachten:

Informieren Sie sich, wie viel Wasser Ihre Pflanze benötigt. Südländische Kräuter wie Thymian, Salbei, Oregano oder Rosmarin benötigen mit ihren festen Blättern weniger Wasser als Kräuter mit großen und weichen Blättern. Selbstwässernde Gewächsschalen wie die Gaia von Holmegaard erleichtern Ihnen die Pflege von empfindlichen Pflanzen wie Basilikum. Die Schalen bestehen aus zwei Elementen. Die obere Schale, in die Sie die Pflanze einpflanzen, enthält zwei Nylon-Dochte, die in den mit Wasser gefüllten, unteren Teil geleitet werden. Das Gewächs kann das notwendige Wasser selbstständig über die vollgesogenen Dochte ziehen. So ist die Wasserversorgung garantiert und die Gefahr, Ihre Pflanze zu übergießen, gebannt.

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Mindestens genauso wichtig wie die Bewässerung ist die Beleuchtung Ihrer Pflanzen. Sonnengewächse benötigen zwischen 14 und 16 Stunden, während Schattengewächse nur zehn bis 13 Stunden Sonne brauchen. Gerade im Winter kann es schwierig werden, notwendige Sonneneinstrahlung zu gewährleisten. Wenn Sie Ihre Pflanzen überwintern lassen oder sogar in der kalten Jahreszeit ernten wollen, dann beleuchten Sie Ihre Pflanzen künstlich. Mit einfachen Glühbirnen oder LEDs ist das jedoch nicht möglich. Am wohlsten fühlen sich Pflanzen in einer Mischung aus rotem Licht mit ungefähr 660 nm und blauem Licht mit 660 nm Wellenlänge, welches sie normalerweise aus dem Sonnenlicht filtern. Der Hersteller Tregren bietet integrierte Bepflanzungslösungen, die Ihre Pflanze nach Bedarf mit Licht ebendieser Wellenlänge versorgt.

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In Sachen Temperatur sind Pflanzen pflegeleicht. Sie wachsen am besten bei der üblichen Raumtemperatur von 18 bis 23 Grad Celsius. Schützen Sie Ihre Pflanzen jedoch vor warmer Heizungsluft und kaltem Luftzug.

Die Pflanzenzucht startet in der Wohnung

Sie möchten Ihren Balkon oder Ihre Terrasse bepflanzen oder Gemüse selber züchten? Die Aussaat beginnt in der Regel schon ab dem 1. März - eine Zeit, in der draußen durchaus noch Schnee liegen kann. Bis die Samen anfangen zu keimen, werden einige Wochen vergehen. Die jungen Pflanzen brauchen einige Zeit, um für das Leben in der Natur bereit zu sein. Ohne mit Wind und Wetter in Berührung gekommen zu sein, besitzen Sie nur eine dünne Schutzschicht, die sie nicht genug vor Wasserverlust und Kälte schützt. Erst nach den Eisheiligen im Mai sollten Sie Ihre Pflanzen in größere Pflanzgefäße umtopfen und nach draußen stellen. Vorher ist das Risiko zu groß, dass es nachts friert – so eine alte Bauernregel.

Eine Woche vor dem Umpflanzen stellen Sie Ihre Pflanzen für drei bis vier Stunden am Tag nach draußen auf den Balkon oder auf die Terrasse. Diese Zeit erhöhen Sie um ein bis zwei Stunden pro Tag. Holen Sie sie in der Nacht wieder herein. Bleibt die Temperatur dauerhaft bei 10 Grad Celsius, dürfen Sie Ihre Schützlinge ganz der Natur überlassen.

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Selbstgemacht schmeckt einfach besser

Ich kann Ihnen versprechen, dass Ihnen Ihre eigene Ernte mindestens doppelt so gut schmeckt, wie Produkte aus dem Supermarkt. Sie wissen, woher Ihr Essen wirklich stammt und haben es umweltfreundlich angebaut. Sie werden stolz sein, dass sich Ihre Pflege ausgezahlt hat. Jetzt liegt es an Ihnen, Ihr Wunsch-Gewächs aus der Vielfalt an Gemüsesorten, Früchten, Blumen und Kräutern auszuwählen.

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