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Pott Besteck

Pott Bestecke

Mit viel Liebe zum Detail wird die POTT-Produktpalette in sorgfältiger Handarbeit produziert. Die traditionelle Handwerkskunst ist unerlässlich, damit das außergewöhnliche Design voll zur Geltung kommt.

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Bei der Herstellung der POTT-Produkte bestimmen Menschen, nicht Maschinen die Qualität. Ein Messer mit der hochwertigen, geschmiedeten Klinge durchläuft mehr als 90 Arbeitsgänge. Eine Gabel oder ein Löffel entsteht in mehr als 30 Arbeitsgängen. Das Ergebnis all diesen Aufwands, der Liebe zum Detail, kann man erfühlen und ertasten: Plastizität, Ergonomie, Stimmigkeit der Form.

Kriterien, die bei einer seriellen Massenfertigung Kompromisse erfordern würden. Doch dazu ist POTT nicht bereit. Denn auch in der modernen Internet-Gesellschaft gibt es noch Menschen, die ihre Sensibilität für Qualität, Ergonomie und durchdachte Formen bewahrt haben.

Geschichte

Carl Hugo Pott Carl Hugo Pott gründete das Unternehmen 1904 als Werkstätte zum Damaszieren von Schneidwaren. Damaszieren ist zu jener Zeit eine Kunst. Heute ist sie wenig bekannt. Doch Anfang des 20. Jahrhunderts verließ kaum ein Jagd- oder Taschenmesser, Degen oder Dolch eine Fabrik ohne sinnbildlich reich dekorierte Klinge. Erst nach dem Eintritt des Sohnes Carl Pott in den väterlichen Betrieb im Jahre 1932 wurde mit der selbständigen Fabrikation von Bestecken begonnen.

Carl Pott war die eigentlich prägende Persönlichkeit des Unternehmens. Er absolvierte eine Lehre als Damaszierer und Galvaniseur. Während seiner Ausbildungen wurde Carl Pott vertraut mit den Grundsätzen von Bauhaus und Werkbund.

Ab Mitte der 30er Jahre entwickelte Carl Pott eine neue, fortschrittliche Besteckgeneration. Unter rigorosem Verzicht auf Schnörkel und Dekor-Zierrat entstand der klassische POTT-Stil. Sein ästhetischer Reiz liegt in der durchgestalteten formalen Qualität. Der eigentliche Sinn und Zweck des Bestecks bleibt Ausgangspunkt kreativer Entwürfe.

Carl Pott erstrebte eine Gestaltung, die sich zweckvoll und schön dem Benutzer anbietet, ohne modische Allüren, langlebig in Form und Qualität.

1935 legte Carl Pott mit seinem schlichten, glatten Modell 2716 den Grundstein zu einem Besteckprogramm, das sich makellos von den Sortimenten der übrigen Besteckanbieter in Deutschland abhob. Auf der Weltausstellung in Paris 1937 erhielt dieses Besteckmuster das „Diplom D’Honneur“. Diese vielbeachtete internationale Auszeichnung ermutigte den damals gerade 31-jährigen Carl Pott, die klare, sachliche Gestaltung fortzusetzen.

Die Mitarbeit des Künstlers in der Industrie war eine der zentralen Forderungen des Deutschen Werkbundes. Carl Pott nahm diese von Anfang an sehr ernst.

Sollingen ist auch heute noch Sitz der Firma Pott Bereits im 19. Jahrhundert hatten sich größere Unternehmen um eine dauerhafte Mitarbeit künstlerisch profilierter Persönlichkeiten in ihren Entwurfateliers bemüht. Beispielsweise Peter Behrens, bekannt durch seine umfassenden Entwurfstätigkeiten für die AEG, gestaltete Bestecke für die Firma Franz Bahner AG, Düsseldorf und für die sächsische Firma August Wellner. In Solingen - einer der wichtigsten europäischen Metropolen der Besteckindustrie - war das Engagement eines künstlerischen Beraters seltene Ausnahme.

Carl Pott brach mit den ortsüblichen Gepflogenheiten. Er suchte Kontakt zu fähigen Gestaltern auf dem Gebiet der Gebrauchskunst. So betraute er Hermann Gretsch, Wilhelm Wagenfeld, Josef Hoffmann, Elisabeth Treskow und Hans Schwippert mit Entwürfen für seine Bestecke. Carl Pott nutzte deren vielseitige Kreativität für eine Bereicherung und Belebung seines Produktspektrums.

Carl Pott hat ein Stück Kulturgeschichte geschrieben. - Für vorbildliches Design und herausragende Qualität wurden seine Produkte weltweit ausgezeichnet und in mehr als 30 Museen und Design-Ausstellungen aufgenommen (u.a. Museum of Modern Art, New York).

1985 stirbt Carl Pott. Er hinterlässt seinem einzigen Sohn ein kulturelles Erbe und eine große Verantwortung.

Von 1985 bis 2001 wurde der Familienbetrieb von Hannspeter Pott geführt. In dritter Generation werden Bestecke und Tischaccessoires aus Edelstahl, Alpaka versilbert und Silber produziert.

Die Formen, die Carl Pott schuf, haben ihre Gültigkeit nicht verloren. Hannspeter Pott konnte auf das enorme kreative Potential seines Vaters zurückgreifen. Doch hatte er sich die Aufgabe gestellt, das Programm durch die Aufnahme jungen Designs aktuell zu halten. Ohne Zugeständnisse an Mode und schnelllebige Markttrends.

Im Sommer 2001 stellt Hannspeter Pott, der selbst keine Kinder hat, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Hauses Pott. Der renommierte Messerhersteller Friedr. Dick, ebenfalls traditionsreiches Familienunternehmen und bekannt vor allem im Bereich erstklassiger Profi-Messer, wird für POTT zur Muttergesellschaft. Produktion und Büro bleiben in Solingen. Und Hannspeter Pott steht dem Hause POTT weiterhin als Berater zur Seite.

Internetseite von Pott Bestecke