mono-a Kollektion

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mono-a: Der Klassiker der Design-Bestecke

Bei seinem Erscheinen im Jahr 1959 war mono-a das erste Besteck, das auf dekorative Gestaltungselemente radikal verzichtete. Der Name mono erklärt sich daher, dass das Messer ursprünglich aus einem einzigen Stück Edelstahl, einem sogenannten Monoblock, gestanzt wurde. Zugleich ist es ein Hinweis auf die Einheitlichkeit der Gestaltung. Der 1958 entstandene Entwurf von Prof. Peter Raacke gilt als das meistverkaufte Design-Besteck in Deutschland und erobert eine stetig wachsende Fangemeinde in aller Welt. Unzählige Auszeichnungen und Ausstellungen im In- und Ausland bezeugen den Ruf des Besteck-Sets als Ikone des modernen Designs.

Prof. Peter Raacke

Zeitlose Form

Seit über 50 Jahren ausgezeichnet in Form. Ein halbes Jahrhundert ist eine lange Zeit. Und die hinterlässt bekanntlich Spuren. Bei Menschen sind das graue Haare und ein paar Falten. Bei Alltagsgegenständen ist es schlimmer: Meistens sind sie unbrauchbar und das Design weckt allenfalls nostalgische Gefühle.

Ganz anders verhält es sich mit dem Besteck mono-a, das 1958 entworfen wurde und 1959 auf den Markt kam. Experten auf der ganzen Welt rühmen seine zeitlos gute Form als Vorbild für ein neues Gestaltungszeitalter. Vor allem viele jüngere Menschen entdecken das mono-a Besteck gerade erst und sind erstaunt, wenn sie sein wahres Alter erfahren. mono-a wird auch in 100 Jahren nicht alt aussehen.

Prof. Peter Raacke

Wagnis Design

Das Design von mono-a war ein großer Wurf. Das konnte in den 50er-Jahren Jahren noch niemand wissen. Dem Fabrikanten Herbert Seibel und dem Industriedesigner Prof. Peter Raacke, die das Besteck damals auf den Markt brachten, war zwar bewusst, dass sie etwas völlig Neues wagten, hellseherische Fähigkeiten besaßen sie jedoch nicht. Und so konnten beide nicht ahnen, dass sich daraus eine der absolute Klassiker unter den Bestecksets entwickeln würde.

Trotz der euphorischen Stimmung in der Wirtschaftswunderzeit der Fünfziger Jahre war mono-a in gestalterischer und wirtschaftlicher Hinsicht ein Wagnis. Zuerst sah es gar nicht gut aus: Der Besteckfachhandel machte sich über das „Stück Blech“ lustig und die teure Investition drohte ein Flop zu werden. Doch dann fand mono-a über den Verkauf in anspruchsvollen Einrichtungshäusern seinen Weg zu den ersten Kunden. Und die waren von dem schlichten, unkonventionellen Design so begeistert, dass mono-a schnell in aller Munde war.