Neuinterpretation der Flos Parentesi

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Beitrag vom 30.04.2013

Flos sorgte auf der Messe Euroluce in Mailand für eine echte Überraschung: Zusammen mit Konstantin Grcic legt der italienische Hersteller eine Neuinterpretation der legendären „Parentesi“-Leuchte aus den 70er-Jahren auf.

Damals dachten Achille Castiglioni und Pio Manzù bei der Gestaltung ihrer Parentesi an eine Klammer, denn das bedeutet ihr Name im Italienischen: Die Leuchte „klemmt“ am Stahlseil, das zwischen Boden und Decke befestigt ist und lässt sich dort nach oben und unten verschieben. Bei der „OK“ getauften Neuinterpretation (rechts im Bild) bleibt dieses Prinzip erhalten: Wie bei ihrem Vorbild gleitet die Leuchte mit ihrer Befestigung am Stahlseil auf und ab. Durch dieses simple und zugleich ungewöhnliche Prinzip ist der Verstellbereich völlig uneingeschränkt.

Der große Unterschied zum Klassiker aus den 70ern: Bei Grcics Neuauflage sind Form und Technik von heute. Während die gesamte Linienführung der Flos OK-Leuchte nun sehr klar ist, erhellt sie den Raum mit LED-Technik: Das ist nicht nur energiesparend, sondern ermöglicht auch die ultraflache Bauweise des Leuchtkörpers. Mit seiner runden Form und schlanken Silhouette erinnert er an einen Taschenspiegel, während er je nach Einstellung als direkte Lichtquelle oder Deckenfluter ausgerichtet werden kann.

Der runde Leuchtkörper ist es auch, der zum neuen Namen von Konstantin Grcics Leuchte beiträgt: Das „O“ steht für die runde Lichtquelle, während das „K“ auf den Vornamen ihres Designers anspielt. Der Name lässt sich natürlich auch anders interpretieren: Durch die Neuausrichtung des Originals ist die formschöne Leuchte von Flos auch 2013 mehr als „OK“.


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