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Der Name Braun steht weltweit für hochwertige Produkte mit hoher Funktionalität und formaler Askese. 1921 von Max Braun als Werkstatt für Apparatebau gegründet, wurde Braun in den 1950er Jahren mit seinen elektrischen Trockenrasieren weltbekannt.

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Der Name Braun steht weltweit für hochwertige Produkte mit hoher Funktionalität und formaler Askese. 1921 von Max Braun als Werkstatt für Apparatebau gegründet, wurde Braun in den 1950er Jahren mit seinen elektrischen Trockenrasieren weltbekannt.

Nach dem Tod von Max Braun übernahmen seine Sohne Artur und Erwin die Frankfurter Firma. Zur selben Zeit entstand die Hochschule für Gestaltung in Ulm. Diese orientierte sich stark an den Ideen des Bauhaus und arbeitete eng mit Braun zusammen. Durch die in der Folge entstehenden funktionalen und schlichten Produkte wurde Braun zum Synonym für die Bauhaus-Ideale.

Das Braun-Design erhielt in den folgenden Jahren Antrieb durch bekannte Persönlichkeiten wie Fritz Eichler, Wilhelm Wagenfeld, Inge Aicher-Scholl, Albrecht Schultz und Herbert Hirche. Im Jahr 1961 wurde Dieter Rams zum Chefgestalter des Unternehmens. Rams, der als Personifizierung des Prinzips Sachlichkeit galt, zeichnete sich z.B. für den legendären SK 4 und die erste Stereoanlage Studio 2 verantwortlich.

Mit den Jahren wuchs das Sortiment der innovativen Braun-Produkte immer weiter an, sodass das gesamte Programm im Jahr 1964 im Museum of modern Art in New York ausgestellt wurde. Die Elektrorasierer, Stereoanlagen, Küchenmaschinen und Taschenrechner zeichneten sich durch innovative Entwürfe und hohe Qualität aus und wurde dadurch häufig zum Typus einer ganzen Produktgruppe. Braun war außerdem die erste avantgardistische Phonomarke und in dieser Eigenschaft Vorreiter weiterer großer Namen wie Sony, Philipps oder Brionvega.

Die Wertsschätzung des Design der Produkte zeigte sich bei Braun erneut im Jahr 1968, als der der BraunPreis als Deutschlands erster internationaler Designförderpreis ins Leben gerufen wurde. Der Preis sollte fortan die Arbeit junger Designer fördern und dabei insbesondere das Industriedesign sowie innovative Produktideen weltweit berücksichtigen.

In den 1960er Jahren wurde Braun von dem amerikanischen Konzern Gilette übernommen. Seitdem konzentriert sich das Unternehmen vor allem auf Haushaltsgeräte und Körperpflegeprodukte. Die Abteilung Unterhaltungselektronik wurde in der Folge unwichtiger und schließlich komplett abgegeben. Auch die aufgrund ihres schlichten Design sehr beliebten Wecker, Armbanduhren und Taschenrechner werden nicht mehr hergestellt.

Die neuen Produkte aus dem Hause Braun stehen weiterhin in der Tradition des Unternehmens und wissen durch innovative Designs eines verjüngten Design-Teams zu überzeugen. Die wahren Klassiker des Hauses stehen heute allesamt in den wichtigen Design-Museen auf der ganzen Welt und genießen bei Sammlern und Kennern hohes Ansehen.

Internetseite von Braun


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