In guten Händen: Datenschutz und Datensicherheit bei Connox

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Beitrag vom 28.01.2015, von Anja Beckmann

„Internet und Datenschutz lassen sich vereinen.“

Die Waren sind ausgewählt, die Adresse eingetippt, die Kreditkarteninformationen angegeben – ein kurzes Zögern – dann ein Klick auf „Weiter“. Bei all den Schlagzeilen rund um Datenmissbrauch und Sicherheitslücken ist ein beklommenes Gefühl beim Absenden nur verständlich. Noch nie haben Unternehmen online so viele sensible Daten abgefragt, wie heute. Den Europäischen Datenschutztag nehmen wir zum Anlass, unserer Datenschutzbeauftragten Andrea auf den Zahn zu fühlen: Wie schaut es mit Datenschutz und Datensicherheit bei Connox aus?

Andrea, du bist Datenschutzbeauftragte bei Connox. Was ist deine Aufgabe?
Bei Connox haben wir jeden Tag mit den Themen Datenschutz und Datensicherheit zu tun – wenn wir Bestellungen bearbeiten, Marketingaktionen planen und Änderungen an unserer Shop-Seite vornehmen. Gerade im Online-Geschäft lässt sich das nicht vermeiden. Ich kümmere mich darum, dass meine Kollegen genau wissen, für welche Zwecke sie gewisse Daten nutzen dürfen und wo die Grenzen sind. Dafür mache ich zum Beispiel regelmäßig Schulungen mit ihnen. Bei Unsicherheiten in Sachen Datenschutz bin ich der erste Ansprechpartner.

Datenschutz und Datensicherheit CloudMeine Funktion als Datenschutzbeauftragte ist außerdem sehr IT-lastig: Ich prüfe, ob die Kollegen die Programme, die wir zur Datenverarbeitung nutzen, ordnungsgemäß anwenden. Aufseiten der IT dürfen gar nicht erst Sicherheitslücken entstehen. Einige Funktionen stehen nur bestimmten Mitarbeitern zur Verfügung, andere sind komplett gesperrt – so etwa der Download von Kundendaten. Findet eine Prüfung durch die Aufsichtsbehörde statt, so vertrete ich Connox – eine verantwortungsvolle Aufgabe.

Connox ist gar nicht so groß. Brauchen wir überhaupt einen eigenen Datenschutzbeauftragten?
Im Grunde braucht jede Einrichtung, die personenbezogene Daten von mehr als neun Personen automatisiert verarbeitet, einen Datenschutzbeauftragten – ob intern oder extern. Es gibt sicherlich kleine Organisationen, die sich mit dem Thema noch nicht auseinandergesetzt haben und das gar nicht wissen. Connox ist in Sachen Datenschutz schon sehr, sehr gut aufgestellt.

Bei Datenschutz handelt es sich also nicht lediglich um eine Art Service für den Kunden.
Nein. In Deutschland regelt das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) gemeinsam mit den Datenschutzgesetzen der Länder den Umgang mit Daten. Aber natürlich, um ein Servicekriterium handelt es sich auch. Und unter all den schwarzen Schafen ist Datenschutz sicherlich ein Wettbewerbsvorteil. Unternehmen müssen sich das Vertrauen ihrer Kunden verdienen.

Wozu ist Datenschutz gut?
Immer mehr Aspekte des alltäglichen Lebens verlagern sich ins Internet – die Kommunikation, Bankgeschäfte, das Einkaufen. Das heißt, immer mehr und immer sensiblere Daten werden online gefordert. Datenschutzgesetze schützten die Angaben vor Missbrauch und jeden Einzelnen in seinem Persönlichkeitsrecht. Denn jeder soll weiterhin die Kontrolle darüber behalten können, wer seine Daten wann und zu welchem Zweck verwendet.

Was umfasst der Datenschutz bei Connox?
Ein ganz wichtiger Grundsatz ist das sogenannte Verbotsprinzip mit Erlaubnisvorbehalt. Dieses besagt, dass das Erheben, Verarbeiten und Nutzen von personenbezogenen Angaben im Prinzip verboten ist. Das heißt, bei Connox erheben wir nur dann Daten, wenn ein Gesetz die Datenverarbeitung erlaubt oder die betroffenen Personen ausdrücklich – zumeist schriftlich – ihre Zustimmung gegeben haben. Das ist zum Beispiel bei einer Registrierung der Fall. Auch Newsletter versenden wir erst, wenn der Abonnent uns die Anmeldung über den Bestätigungslink bestätigt hat. Selbstverständlich geben wir abgesehen zum Zweck der Auftragsabwicklung keine Daten an Dritte weiter. Und durch die kontinuierliche Optimierung aller technischen Sicherheitsgrundlagen verbessern wir außerdem fortwährend die Datensicherheit.

Welche Daten wir über unsere Shop-Seite generieren und für welchen Zweck wir diese benötigen, machen wir transparent: In der Datenschutzerklärung auf unserer Website halten wir alle Informationen zur Erhebung und Speicherung von Daten detailliert und für jeden einsehbar fest. So kann jeder selber entscheiden, wem wann welche seiner persönlichen Daten zugänglich sind – das ist ein Persönlichkeitsrecht. Das heißt auch, dass wir auf Wunsch jederzeit Auskunft geben über die Daten die vorliegen, sie korrigieren, sperren oder löschen. Auch dafür bin ich verantwortlich. Internet und Datenschutz lassen sich also durchaus vereinen.

Du sagtest, dass Connox die technischen Grundlagen zur Datensicherheit fortlaufend optimiert. Profitieren wir also von unserem eigenen IT-Unternehmen Quillo?
Ganz bestimmt. Neue Anforderungen können wir unmittelbar umsetzen, technische Probleme können wir problemlos kommunizieren und schnell bearbeiten. Schon bei der Entwicklung unseres eigenen Shop-Systems „EC Suite“ konnten wir Datenschutz-Aspekte berücksichtigen.

Wer prüft eigentlich, ob wir alle Bestimmungen einhalten?
Die bundesdeutsche Wirtschaft setzt – im Unterschied zu manchen anderen Ländern der EU – auf die Selbstkontrolle der Unternehmen, nicht zuletzt um bürokratischen Aufwand zu verhindern. Darüber hinaus gibt es die Institution des betrieblichen Datenschutzbeauftragten und die Datenschutz-Aufsichtsbehörde. Letztere darf Organisationen unangekündigt überprüfen und gegebenenfalls Bußgelder verhängen. Bei Connox lassen wir uns zusätzlich einmal jährlich vom TÜV prüfen. Der TÜV SÜD kommt zu uns, prüft unseren Online-Shop und schaut sich unseren Server an. Mit der s@fer-shopping-Zertifizierung können wir sicher sein, dass wir in Sachen Datenschutz auf dem aktuellsten Stand sind.

Was bedeutet das alles für unsere Kunden?
Da wir Datenschutz und Datensicherheit sehr ernst nehmen und dieses ausführlich kommunizieren, trägt das sicher auch zur Kundenzufriedenheit bei. Der Kunde weiß, dass seine Daten bei Connox sorgsam und gesetzeskonform behandelt und verarbeitet werden. Das beruhigt.


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