Mitarbeiter-Porträt: Matthias Meyer, IT

„Als ITler muss ich immer am Ball bleiben.“

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Beitrag vom 30.01.2017, von Caren Schwenke

Matthias MeyerBei Connox arbeiten wir fast alle in einem Großraumbüro – unsere IT-Spezialisten gehören zu den wenigen Mitarbeitern, die in einem eigenen Raum sitzen. Zwar ist dieser nur durch Glaswände vom Rest des Büros getrennt und eigentlich steht die Tür immer offen. Was zum Alltagsgeschäft gehört und was unsere Kollegen dort den ganzen Tag machen, das könnte ich allerdings nicht im Detail wiedergeben. Ein Grund mehr, bei diesem Mitarbeiter-Porträt einen der Azubis aus der IT vorzustellen: Matthias Meyer. Ich habe ihn gefragt, woran er arbeitet und was seine Lieblingsaufgaben sind. Viel Spaß beim Lesen!

Interview mit Matthias Meyer, 28 Jahre, Auszubildender zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung

Hallo Matthias. Sag mal, hattest du einen Kindheitshelden?
Einen richtigen Helden hatte ich nicht – also keinen, mit dem ich mich so zu hundert Prozent identifiziert habe. Aber ich fand Pitje Puck gut – die Bücher habe ich verschlungen. Da geht es um einen Postboten, der – weil er das ganze Dorf und die Leute so gut kennt – Kriminalfälle schnell lösen konnte.

Was sind deine Aufgaben bei Connox?
Also gerade bin ich noch Azubi im Bereich Anwendungsentwicklung. Dort arbeite ich mit an der mobilen App – da bin ich sehr eingespannt. Ich bin auch für die technische Umsetzung der E-Mails zuständig – also alle E-Mails, die an die Kunden rausgehen. Zum Beispiel ist es bei diesen E-Mails wichtig, dass die Kunden die Mail in der richtigen Sprache bekommen – ich füge die entsprechenden Bausteine zusammen. Und baue also quasi die Logik, wie sich so eine E-Mail zusammensetzt.

Hast du eine Aufgabe, die dich besonders interessiert?
Mich interessiert der mobile Aspekt bei der App am meisten. Die App soll auch weiterhin stark verbessert werden – das ist ein spannendes Thema. Gerade wegen des Trends, Inhalte auf mobile Endgeräte zu transportieren.

Dass mittlerweile auch Zahnbürsten und Medikamente über Apps gekauft werden, das ist bekannt. Aber werden eigentlich auch Möbel über Apps gekauft?
Das ist genau unsere Herausforderung. Es geht darum, auch Sessel, Sofas und Kommoden unseren Kunden näher zu bringen. Das ist auf einer so kleinen Fläche wie dem Handy Screen gar nicht so einfach – aber wir arbeiten da tagtäglich dran. Und außerdem macht man so viel mit seinem Handy, warum also nicht auch Möbel kaufen…

Wolltest du schon immer Fachinformatiker werden?
Nein, eigentlich wollte ich das nicht machen. Angefangen habe ich mit einem Studium für Maschinenbau und Informatik. Dann habe ich aber schnell festgestellt, dass mir der Informatik-Anteil zu gering ist – alles war so mathelastig… Und dann bin ich zur Ausbildung gekommen.

Worin liegt für dich der Reiz, in dem, was du machst?
Der Reiz ist, dass man täglich mit neuen Aufgaben konfrontiert ist – es wird nie langweilig. Die Branche ist sehr schnelllebig und man muss immer am Ball bleiben. Das ist ziemlich spannend.

Wo siehst du Connox in fünf Jahren?
Wenn es so weiter geht wie jetzt, dann sehe ich viel Potential. Gerade was die Aufmachung der App anbelangt. Aber wir müssen auch noch individueller werden, um einen hohen Mehrwert zu bieten. Ich tue mich zum Beispiel total schwer, Räume einzurichten. Ich gehe dann immer nach Farben und gucke, was zu was passt. Aber ich fände es toll, da noch mehr Inspiration geliefert zu bekommen. Zum Beispiel zum Thema „Wohnzimmer einrichten“.

Wie könnte so ein Service aussehen?
Cool wäre es, wenn ich direkt im Shop nachfragen kann, ob etwas zusammenpasst. Die Wunschliste in der App finde ich schon gut. Da kannst du unterwegs in der Bahn deine Wünsche reinschieben und sie dir zu Hause in aller Ruhe noch einmal anschauen.

Im Prinzip können unsere Kunden jederzeit alle Fragen rund ums Thema Wohnen stellen – beispielsweise im Chat. Wie wichtig ist dir denn Wohnen?
Man möchte sich geborgen und sicher fühlen und möchte es gemütlich haben, deswegen finde ich das schon wichtig. Vielleicht legt man auch Wert darauf, gewisse Gegenstände zu haben, die nicht nullachtfünfzehn sind und nicht von der Stange kommen.

Was wärst du geworden, wenn du nicht Fachinformatiker wärst?
Ich wäre Tischler geworden. [Wir lachen beide.]

Mit welchen Vorurteilen bist du als ITler konfrontiert?
ITler sind nerdy, unsportlich, in sich gekehrt, nicht fähig soziale Kontakte aufzubauen…

Welche davon stimmen?
Da man echt viel am Computer sitzt, bewegt man sich schon ziemlich wenig. Aber die Zeiten haben sich geändert. Heute laufen an der Berufsschule so viele Menschen rum – die gehen alle ins Fitnessstudio. Die klassischen Vorurteile stimmen also gar nicht mehr.

Dann, lieber Matthias, häng‘ uns doch bitte noch ein paar deiner Connox Lieblinge unter.

Vielen Dank für das Gespräch!


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