Mitarbeiter-Porträt: Philipp Tiedemann, Lager

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Beitrag vom 17.05.2016, von Caren Schwenke

"Ich bin der Erste, der die Neuware in Empfang nimmt."

Philipp, Lager-Mitarbeiter bei ConnoxMehr als 80 Menschen stehen mittlerweile hinter connox.de und den vielen internationalen Shops. Wir beschäftigen uns mit Designobjekten, suchen die schönsten für Sie aus, pflegen diese Produkte in den Shop ein, versenden Newsletter, kümmern uns um Ihre Fragen und packen Päckchen. Heute zeigen wir Ihnen, wer die Neuware besichtigt und sich um die Logistik kümmert. Philipp Tiedemann aus dem Lager steht uns Rede und Antwort über seine Aufgaben bei Connox, erzählt uns ein wenig von sich als Person und zeigt uns seine Lieblingsprodukte aus unserem Shop.

Interview mit Philipp Tiedemann, 28 Jahre, Lager:

Philipp, sag mir: Bist du der Typ, der geduldig auf den Aufzug wartet oder nimmst du zwischenzeitlich die Treppe?
Wenn ich einen Termin habe, nehme ich die Treppe. Ich bin gerne pünktlich und mag es, nicht zu spät zu kommen. Sonst habe ich aber auch die Geduld, auf den Aufzug zu warten.

Wie bist du zu Connox gekommen?
Mein ehemaliger Mitbewohner, der hier noch als Aushilfe arbeitet, hat mich im Sommer 2013 mit zu Connox genommen – seitdem arbeite ich hier. Nachdem ich als Aushilfe angefangen habe, bin ich nun seit knapp zwei Jahren festangestellt im Lager. Aber eigentlich bin ich mehr oder weniger in meinen Job reingestolpert. [Lacht.]

Wie sieht ein Arbeitstag bei dir aus?
Mein Arbeitstag im Wareneingang beginnt vormittags mit dem Annehmen unserer neu gelieferten Ware. Anschließend packen wir die Ware aus und prüfen sie auf Vollständigkeit und Schäden. Als nächstes übertragen wir die Lieferscheine in unsere ECS [Anm. d. Red.: das eigens entwickelte Shop-System], damit ist die Ware dann auch für unsere Kunden auf der Homepage als vorrätig sichtbar. Unser abschließender Arbeitsschritt besteht darin, die Ware in unsere Regale zu verräumen.

Was sind deine Aufgabenbereiche?
Ich kümmere mich darum, dass der Wareneingang rund läuft. Ich arbeite unsere studentischen Aushilfen in diesem Bereich ein und teile sie im Alltag je nach Bedarf in den verschiedenen Arbeitsbereichen des Wareneingangs ein. Persönlich bin ich in jedem Aufgabenbereich mal zu finden und stehe dort mit Rat und Tat zur Seite. Hauptsächlich kümmere ich mich aber um die Problemfälle bei der Ware, wenn etwas falsch oder beschädigt geliefert wird.

Was reizt dich an der Arbeit bei Connox?
Was mich letztendlich dazu veranlasst hat, bei Connox fest anzufangen, waren die Kollegen. Außerdem reizt es mich, zu sehen, wie sich die Firma auf längere Sicht weiterentwickelt und mitzuerleben, wo die Reise hingeht. Ich mag es auch, dass die Arbeit recht flexibel und vielseitig ist – jeden Tag gibt es neue Herausforderungen. Spannend ist die Beschäftigung mit den verschiedenen Materialien und Farbtönen. Da kommen Fragen auf, wie „Was ist das für ein Holz?“ oder „Ist das wirklich rot?“, denn Rot ist im Design nicht gleich Rot! Und vor allem: Mit dem Team im Lager macht es einfach Spaß!

Hast du eine Lieblingsaufgabe?
Unsere studentischen Aushilfen rumzuscheuchen. [Lacht.] Ansonsten gefällt es mir besonders, mich mit Artikeln zu beschäftigen, die neu im Sortiment sind – das ist der abwechslungsreichste Teil meiner Arbeit. Die Standardhersteller gehören eher zum Tagesgeschäft. Und das Lösen von logistischen Problemen im Lager macht Spaß! Vor allem momentan stellt uns die Logistik immer wieder vor Herausforderungen: Die Produktanzahl wächst enorm. Vor drei Jahren hat sich noch eine Person um die Spedition und die Retoure gekümmert, nun haben wir pro Aufgabenbereich ca. zwei Mitarbeiter.

Hast du ein Faible für Wohndesign?
[Lacht.] Nee, nicht wirklich. Als ich angefangen habe, konnte ich damit sehr wenig anfangen, aber die Arbeit mit den Artikeln und in der Firma hat mein Interesse geweckt – jetzt möchte man wissen, was sich in den Kartons befindet und wie die Artikel so aussehen und wie sie sich in den eigenen vier Wänden machen würden.

Was war der Berufswunsch deiner Kindheit?
Hm, Kindheit könnte ich nicht sagen. Aber in meinen Jugendjahren wollte ich tatsächlich Jurist werden. Das habe ich ein paar Semester lang probiert, aber ich wollte dann doch lieber etwas Praktisches machen – etwas, das einen größeren Bezug zur Realität hat.

Was machst du nach Feierabend?
Mache ich überhaupt mal Feierabend? [Grinst.] Also erstmal gönne ich mir ein kühles Erfrischungsgetränk mit den Kollegen und ansonsten neige ich mehr zur Gemütlichkeit – Fußball oder Filme gucke ich gerne. Ich empfehle The Hateful Eight von Tarantino.

Danke für das Gespräch mit dir, Philipp! Hänge uns doch nun noch ein paar Lieblingsprodukte aus dem Shop an.


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