Vogt & Weizenegger

Vogt & Weizenegger

Die Designfirma Vogt & Weizenegger wurde 1993 von Oliver Vogt (geb. 1966 in Essen) und Hermann Weizenegger (geb. 1963 in Kempten) gegründet. Die beiden Designer sind Schüler von Hans (Nick) Roericht, einem Vertreter der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG). Ihr Konzept radikalisiert den pragmatisch-soziologischen Ansatz der HfG und von Roericht, und sieht, in der Tradition des Bauhauses, die Bedeutung des Objekts in seinem Gebrauch.

Die Designer sehen den Nutzer ihrer Objekte als einen Konsumenten und Produzenten zugleich, der sich seine Welt selbst einrichtet. In diesem Zusammenhang veröffentlichten sie 1993 die Blaupause. Hierbei erhielt der Kunde statt eines Möbelstücks eine Bauanleitung samt einer Lizenz zum Nachbau.

Vogt & Weizenegger verbinden Design mit dem Auftrag, eine neue Sicht auf das bestehende zu ermöglichen und alle Faktoren einer Erscheinung so zu hinterleuchten, dass das Unmögliche möglich wird. Sie wollen Produkte sowie Systeme zu erschaffen, die durch ihren ganzheitlichen Ansatz überzeugen. Das Handwerkszeug von Vogt & Weizenegger sind dabei die klassischen Bereiche der Gestaltung wie Industrial-, Grafik-, und Interiordesign.

Die Arbeiten von Vogt & Weizenegger sind in den Sammlungen des Deutschen Hygiene-Museums, des FNAC, dem MARTa Herford und anderen vertreten.

Vogt & Weizenegger haben schon diverse Preise erhalten, darunter auf der Red Dot Designpreis und der iF Design Award.

Internetseite von Vogt & Weizenegger