Arne Quinze

Arne Quinze

Arne Quinze ist Gründer und Art Director von Quinze&milan. Verlebte eine überaus bewegte Jugend (war mit 15 bereits als Graffiti-Künstler auf der Straße und gehörte einer Biker-Gang an), die auch seine Persönlichkeit als Erwachsener prägte: Quinze ist Nonkonformist, der seine unorthodoxen Ansichten in kreative Kraft umsetzt.
“Ich liebe Regeln, denn wenn ich sie erst einmal kenne, weiß ich, wie ich sie umgehen kann” sagt Arne Quinze. “Ich bin ein leidenschaftlicher Verfechter von Chaos, dem Fehlen eines Systems. Chaos ist der Motor für meine Arbeit als Designer. Ich schaffe Chaos, das für mich am Anfang einer totalen Unabhängigkeit steht”.

“Das wichtigste in meinem Leben sind Menschen. So wie ich daran arbeite, meinem persönlichen Leben Form zu geben, interessiert mich auch die Art, in der andere ihrem Leben Form geben. Manchmal gelingt es mir, aktiv am Leben anderer teilzunehmen, wie beispielsweise an dem meiner Kinder, aber auch von Menschen, die ich in meiner kreativen Welt kenne. Ich schätze Aufrichtigkeit, die Erweiterung von Grenzen und das Bemühen, das Beste zu geben, egal was man tut. Ich verlange viel von anderen wie ich auch von mir selbst viel verlange. Ich wende meine Zeit und Kraft gerne für andere auf, aber mit Grenzen: ich lasse mich nicht von Leuten einspannen, die kein Interesse zeigen. Ich halte es für falsch – in einer Welt mit 5 Milliarden Menschen – Zeit und Energie auf Menschen ohne Enthusiasmus oder ohne Engagement zu verschwenden. Die gleiche Einstellung, mit der ich auch meine Mitarbeiter behandle: wer will, kann zu mir kommen und sich entwickeln. Ich habe Vertrauen zu den Menschen, die für mich arbeiten und erwarte das gleiche von ihnen. Bis jetzt hat keiner meiner Mitarbeiter dieses Vertrauen enttäuscht und das beweist mir, dass ich Recht habe, so zu denken, und das ist ein gutes Gefühl”.

“Ich stehe dem Leben sehr aufgeschlossen gegenüber, habe aber gleichzeitig die Skepsis eines Wissenschaftlers. Ich neige zu dem Glauben, dass hinter jeder Geschichte eine andere, verborgene steckt, eine zensurierte Geschichte, die aus irgendeinem Grund das Tageslicht scheut. Ich liebe Kraft, vor allem die Kraft der Natur. Ich habe den Verdacht und bin überzeugt, dass es Formen von Energie gibt, die keine körperliche Form annehmen und dennoch einen enormen Einfluss auf unser Leben und die Menschheit ausüben. Ich glaube, dass es im Universum andere Formen von Leben gibt, dass UFO tatsächlich existieren und nicht das Produkt von Science-Fiction sind. Meine Inspiration ist die so genannte fantastische Literatur. Zum Beispiel ist Der Herr der Ringe für mich kein Epos über eine parallele, aber nicht existierende Welt, sondern vielmehr Teil meiner Existenz, meiner Fantasie und daher Teil meiner Wirklichkeit”.

Internetseite von Arne Quinze


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