philuko

Blog

Name des Blogs
philuko

URL
http://philuko.blogspot.de

Betreiberin:
Julia von philukoName:
Julia

Online seit
Februar 2011

Sprache
Deutsch

Connox befragt Julia von philuko:

Was erwartet die Leser bei philuko? Was sind deine Themen und wo siehst Du Besonderheiten?

Ich wohne leidenschaftlich gerne – daher ist das Hauptthema meines Blogs das Wohnen. Außerdem interessiere ich mich für DIY, Kunst, Design und Fotografie – diese Themen werden auch „behandelt“. Der Blog beschränkt sich aber nicht auf Wohnen und Design. Es kann durchaus passieren, dass auch mal ein nettes Rezept dazwischengeschoben wird oder ein kleiner Urlaubsbericht. Zusammengefasst: Mein Blog zeigt Ausschnitte aus meinem Leben. Die Bilder sind authentisch und stammen alle von mir – die meisten Fotos entstehen ganz spontan, ohne vorher groß zu arrangieren – das ist das vielleicht das Besondere an meinem Blog.

An wen richtet sich Dein Blog? Wen möchtest Du mit philuko ansprechen und erreichen?

Mein Blog richtet sich an Menschen, die meine Wohnbegeisterung und die Leidenschaft für das Gestalten und Selbermachen teilen, an Gleichgesinnte. Davon scheint es eine Menge zu geben. Ich bekomme immer wieder positive Rückmeldungen von meinen Lesern, das ist toll und bestätigt mich in meinem Tun. Viele kennen mich noch von meiner Zeit bei SoLebIch und sind ähnlich „wohnverrückt“ wie ich.

Was sind Deine Quellen für neue Themen? Gehst Du selber auf die Suche oder melden sich die Leute sogar bei Dir?

Zu Beginn habe ich über Möbel, die bei uns neu eingezogen sind und meine aktuellen Projekte, über Kunst und Design berichtet. Später kamen „Homestories“ dazu. Dazu kontaktiere ich Menschen via Internet und frage, ob sie Teil meiner „Zu Gast bei...“-Reihe werden möchten. In letzter Zeit bekomme ich immer öfter Anfragen von Firmen, ob ich Lust hätte, dieses oder jenes Produkt zu testen und darüber zu berichten. Dafür bin ich allerdings nur zu haben, wenn mir die Sachen gefallen und ich vertreten kann, was ich zeige. Nett war, als kürzlich SchoenerWohnen.de fragte, ob ich bei der Aktion CityBlogger meine Lieblingsdesignadresse in Karlsruhe vorstellen würde. Da habe ich natürlich nicht gezögert! Das Internet spinnt wirklich tolle Verbindungen. Dafür liebe ich das Bloggen!

Du hast eben schon gesagt, dass Du selber viele andere Blogs liest. Welche Blogs sind Deine persönlichen Favoriten?

Da ich ein neugieriger Mensch bin, interessieren mich am meisten die Wohnblogs, auf denen man Einblicke in fremde Refugien erhält. Mir macht es Spaß zu sehen, wie andere Menschen wohnen.

http://www.freundevonfreunden.com

http://coffeeklatch.be

http://www.theselby.com

http://closetvisit.com

Ist philuko ein Hobby von Dir oder betreibst Du den Blog sogar hauptberuflich?

Hauptberuflich auf keinen Fall. Ich verdiene mit meinem Blog kein Geld! Es ist eher ein Hobby, aber ich nutze meinen Blog auch, um ab und an Neues aus meinen Online-Shop oder andere Projekte zu zeigen. Ich versuche, eine ausgewogene Mischung zu schaffen und verbinde Privates und Berufliches.

Wenn Du ein interessantes Thema gefunden hast musst Du es aufbereiten, einen Artikel verfassen und mit Bildern ergänzen. Wie viel Zeit investierst Du täglich ungefähr in Deinen Blog? Setzt Du Dir selber eine Grenze nach dem Motto: „Nicht mehr als X Posts am Tag“?

Zu Beginn dachte ich, ich müsste täglich einen Post veröffentlichen. Das habe ich auch ziemlich lange so gehandhabt. Heute sehe ich das entspannter, weil es schwierig ist, diese Frequenz aufrecht zu erhalten. Gerade weil das Bloggen viel Zeit verschlingt, lasse ich aktuell öfter mal „Fünfe gerade sein“ und widme mich vermehrt den Projekten an sich oder meiner Familie und pausiere zwei oder drei Tage mit dem Blog. Ich denke und hoffe, meine Leser sind mir trotzdem treu.

Was fasziniert Dich an Wohndesign, Einrichtungen und Design insgesamt?

Das hat sich schon früh abgezeichnet. Ich habe als junges Mädchen fiktive Möbelkataloge gestaltet und mit 17 meinen ersten 7er von Arne Jacobsen geschenkt bekommen. Damit begann eine ganz große Stuhlsammelleidenschaft, die bis heute anhält. Woher das kommt? Es kann sein, dass ich von meinem Onkel geprägt wurde, der Architekt ist und dessen Einrichtung mich immer schon faszinierte (besonders z.B. das große Utensilo, das mit Farben und Stiften gefüllt war und eine große Anziehungskraft auf mich ausübte; heute hängt so ein Utensilo bei uns im Flur). Und meine Eltern sind auch nicht ganz unschuldig, sie wohnen sehr modern. Einrichtung ist für mich einfach wichtig. Erstaunlich finde ich, dass man durch kleine Veränderungen viel erreichen kann: Kissen austauschen, ein farbiger Teppich, einen Sessel verrücken oder neue Bilder aufhängen und schon wirkt ein Raum anders! Es ist eigentlich gar nicht schwer, schön zu wohnen – und vor allem auch ohne großes Budget. Mir macht es Spaß, immer wieder Möbel auszusuchen und meine Wohnung neu zu bestücken. Ich habe mir dabei zur Regel gemacht, dass ein altes Stück gehen muss, wenn ein neues kommt. Sonst wird es schnell zu viel.

Wenn man sich so viel mit Design beschäftigt wie Du bilden sich bestimmt gewisse Sympathien heraus. Gibt es eine Marke oder einen Stil, der Dir besonders gefällt?

Ich weiß nicht, ob es DER EINE Stil ist. Wir hatten einmal Besuch von einem Fotografen. Beim Betreten des Wohnzimmers sagte er „Oh, schön bunt habt ihr’s!“ Das trifft es ziemlich gut. Bei uns ist es bunt im wahrsten Sinne und auch bunt gemischt – Altes mit Neuem, Grafisches mit Gemustertem, Plastik mit Holz. Man darf es natürlich nicht übertreiben, aber ich finde, der Mix macht eine Einrichtung erst interessant. In unserer Wohnung ist Leben. Unser Stil heißt „Unkompliziert“ – so würde ich das jedenfalls nennen.

Hast Du einen Lieblingsdesigner / eine Lieblingsdesignerin? Was magst Du an ihm / ihr bzw. den Entwürfen?

Für mich der Größte, der bei mir den Anfang machte: Arne Jacobsen, gleich danach kommen Charles & Ray Eames. Außerdem mag ich die Entwürfe der Bouroullec-Brüder sehr gerne und die Arbeiten von Patricia Urquiola. Und ich liebe die Entwürfe von Scholten & Baijings.

Welche Produkte haben Dich in letzter Zeit begeistert oder bleibenden Eindruck hinterlassen?

Die „Buchstabenhocker A-Z“ von Sascha Grewe (artcanbreakyourheart), die ich auf Stilsucht entdeckt und in die ich mich direkt verliebt habe – zwei davon sind dann umgehend bei mir eingezogen. Außerdem hat mich das Tischfuß-System „Tick“ von Jakob Schenk begeistert – so simpel und praktisch und gleichzeitig so wunderschön!

Da Du so viel über Einrichtungen bloggst, kann man ja davon ausgehen, dass Du dich auch viel mit deiner privaten Einrichtung beschäftigst?! Gib uns doch einen kurzen Einblick: Welche Produkte finden sich bei Dir Zuhause und was überzeugt Dich als Privatperson und nicht als Blogger an einem Produkt?

Wie schon gesagt, finden sich bei uns jede Menge verschiedene Stühle: Exemplare von Eames, Panton, Bertoia, Jacobsen aber auch ein antiker Stuhl und Sperrmüll- und Flohmarktfunde. Und der Acapulco Chair – ihn habe ich mir kürzlich zum Geburtstag geschenkt. Neben Stühlen mag ich gut durchdachte Möbel, die einen Anspruch an Funktion und Design aufweisen. Unser neues Küchenregal ist das beste Beispiel dafür – das „One Step Up“ aus dem Hause Normann Copenhagen. Es funktioniert wie eine Leiter. Aufklappen, Fachböden auf die „Stufen“ legen, Stifte einschieben, fertig. Es ist unglaublich schnell aufgebaut und sehr hübsch anzusehen. Das macht gutes Design aus – ist aber zugegebenermaßen nicht bei allen unseren Möbeln der Fall. Ein paar sind auch einfach nur schön (z.B. der Acapulco Chair). Und ein paar einfach nur praktisch (z.B. das Etagenbett).