Wie ist die Situation unserer Patenkinder vor Ort?

Foto: Plan

Das Gebiet, in dem unsere Paten wohnen, ist etwa 60 km von der Hauptstadt Bamako entfernt. Es besteht aus 14 Dörfern und ist sehr ländlich. Die Dorfbewohner leben in erster Linie von der Landwirtschaft. Sie betreiben auch Gartenbau, Handel und Fischfang und Viehzucht und sie sammeln Früchte. Die Gegend ist leider nicht mit besonders fruchtbaren Böden ausgestattet. Daher sind die Ernten eher gering. Die Familien pflanzen Hirse, Sorghum, Erdnüsse, Mais, Reis und Baumwolle.

Den Kindern in der Gegend stehen acht staatliche Schulen, eine Vorschule und vier traditionelle Koranschulen zur Verfügung, die jedoch nicht für alle Kinder erreichbar sind. Außerdem gibt es sieben Gesundheitszentren, zu denen wenige Menschen Zugang haben. Aus dem Grund können kranke Kinder häufig nicht behandelt werden. Die häufigsten Kinderkrankheiten sind Malaria, Atemwegsinfektionen, Durchfall und Mangelernährung.

Wasser beziehen die Bewohner aus dem Fluss Niger, aus traditionellen Brunnen und aus einigen Bohrbrunnen. Insgesamt ist die Wasserversorgung eher als schlecht zu beurteilen, weil nur wenige Menschen auch Zugang zu sauberem Wasser haben. Bei schlechten Ernten stehen nicht genügend Nahrungsmittel für alle Dorfbewohner zur Verfügung. Der schlechte Zustand der Straßen vor Ort erschwert zusätzlich den Zugang zu Schulen, Gesundheitszentren und Wasser.

Die meisten Menschen in Mail sind Muslime. Die Sprache nennt sich Malinke. Einige Kinder sind Waisen und leben bei nahen oder entfernten Verwandten. Außerdem gibt es Gemeindetoiletten, die sich die Dorfbewohner teilen.

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Fotos: Plan



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