
Patenschaften sind grundsätzlich langfristig und auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Dem Kind sollen durch die finanzielle Unterstützung bessere Voraussetzungen in seiner Umgebung geschaffen werden. In der Regel wird das Patenkind bis zu seinem 18. Lebensjahr gefördert, wodurch in erster Linie eine bessere Lebenssituation und eine Sicherung der Grundversorgung (Gesundheit und Bildung) ermöglicht werden soll.
Patenschaften ermöglichen Hilfe zur Selbsthilfe. Kinder, die Lesen und Schreiben können, haben größere Chancen sich selbst ein besseres Leben als Erwachsener aufzubauen und auch dann den eigenen Kindern eine bessere Zukunft bieten zu können. Den Kindern wird der Weg zu einer Ausbildung oder zu einem Studium geebnet. Bildung hilft den Mädchen und Jungen so, ein selbstbestimmtes Leben führen. Wissen befähigt die Menschen, zu nachhaltiger und ertragreicher Landwirtschaft, hilft, Familien, Gemeinden, ganzen Regionen auf Dauer mit Nahrungsmitteln zu versorgen Der Pate unterstützt also einen Prozess, der generationsübergreifend mehrere Jahrzehnte andauert.
Paten erhalten zudem eine persönliche Bindung, einen Einblick in das Leben der Patenkinder und ihrer Familien und wissen, für welche Einrichtungen und Projekte ihre Spenden verwendet werden. . Durch Briefe, kleine Geschenke und möglicherweise sogar Reisen zum Patenkind, eröffnet die Patenschaft eine ganz neue Welt, die für beide Seiten eine Bereicherung darstellt.
Fotos: Plan