Er war der Standardstuhl der fünfziger und sechziger Jahre...
Wie kommt dieser Stuhl zu seinem Namen Frankfurter Küchenstuhl. Im Jahre 1926 wurde von Bauhausarchitekten ein neuer Küchentyp entworfen, die Frankfurter Küche. Der Küchenarbeitsplatz wurde erstmals nach ergonomischen und praktischen Erwägungen gestaltet. Und in diesen Küchen stand auch dieser Stuhl.
Der Frankfurter Stuhl vom Traditions-Hersteller Stoelcker aus Ettenheim ist seither ein wahrer Klassiker der Möbelgeschichte und hat dank seiner Einfachheit auch nach über 70 Jahren nichts von seiner Einzigartigkeit eingebüßt.
In den Jahren 1934/35 verfolgte Max Stoelcker, Sohn von Firmengründer Otto Stoelcker, die Idee, den Stuhl auf die Bestandteile Füße, Sitz und Lehne zu reduzieren und die Verbindungselemente dazwischen wegzulassen.
Die dabei entwickelte Vorderbeinkonstruktion wurde im Jahr 1935 auf Max Stoelcker beim Patentamt als Gebrauchsmuster unter der Bezeichnung: "Stuhlsitz mit abgerundeter Vorderzarge und eingeschlitztem Vorderfuß" eingetragen. Vorderfuß, Vorderzarge und Sitzbügel wurden in einem Arbeitsgang miteinander verleimt, wodurch die Haltbarkeit gewährleistet wurde.
Im Ergebnis stand ein einfacher und dennoch bequemer Stuhl, der angesichts seiner Schlichtheit auf den ersten Blick als selbstverständlich wahrgenommen wird. In seiner Einfachheit und seiner Zurückhaltung offenbart sich auf den zweiten Blick jedoch seine hohe Qualität, die ihn zu einem der wichtigsten Entwürfe der Möbelgeschichte macht.
Infolgedessen war der Erfolg des Frankfurter Stuhls enorm und in den ersten Jahren wurden tausende Exemplare hergestellt. Später in den fünfziger Jahren, als alle namhaften Stuhlhersteller begannen im Detail veränderte Nachahmer herzustellen, wurde der Stuhl von der Bundesbahn, der Post, der Bundeswehr und vielen Behörden und Schulen verwendet. Er wurde zum Standardstuhl der fünfziger und sechziger Jahre.
Seine Renaissance erlebte der Frankfurter Stuhl infolge eines Auftrags von Pina Bausch für ihr Tanztheater in Wuppertal, wo er eine „Rolle“ auf der Bühne spielte. Ein Statist, auf dem herumgetanzt und der hin und her geworfen wird. Ein weiterer Beweis für seine Robustheit, die die "Wiederbelebung" ebenso begründete wie seine zeitlose Ästhetik.
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Stoelcker - Frankfurter Stuhl - Buche natur, matt lackiert Zur Wunschliste hinzufügen |
149.00 € (inkl. MwSt.) Preisgarantie sofort lieferbar versandkostenfrei Versand DE mit DHL |
H: 81 cm, L: 39.5 cm, Sitzhöhe: 46 cm, Kopfstück und Sitzbügel dampfgebogen, Material: Buche matt lackiert, Sitzfläche: rundvertieftes Buchensperrholz, Farbe: Buche Natur Nr. 113269, EAN 4250298714615 Herkunftsland: Deutschland |
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159.00 € (inkl. MwSt.) Preisgarantie Lagereingang: 2 bis 3 Wochen versandkostenfrei Versand DE mit DHL |
H: 81 cm, L: 39.5 cm, Sitzhöhe: 46 cm, Kopfstück und Sitzbügel dampfgebogen, Material: Buche matt lackiert, Sitzfläche: rundvertieftes Buchensperrholz, Farbe: Schwarz Nr. 113268, EAN 4250298714608 Herkunftsland: Deutschland |
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Iittala
Haseform9 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich:
Frankfurter Stuhl - Klassiker voller Qualitäten,
16.01.2012 von Arno P.
Hochqualitativer Stuhl mit zeitlosem Design. Sehr funktional und bequem. Absolut unkompliziert. Sehr empfehlenswert.
Die Bewertung bezieht sich auf die Variante "Stoelcker - Frankfurter Stuhl - Buche natur, matt lackiert": .