Die Geschichte des Koblenzer Unternehmens Bionic Motion ist eng mit dem Namen Robert Spillner verbunden. Bevor er 2002 Bionic Motion gründete war Spillner Entwicklungsingenieur für die Automobilindustrie und jahrelang Entwicklungspartner der F1 Teams. Er ist Urheber zahlreicher Schutzrechte und heute Geschäftsführer von Bionic Motion.
Parallel zu seiner Tätigkeit in der Automobilindustrie begann sich Robert Spillner für die Bionik zu interessieren, die später zur Grundlage von Bionic Motion werden sollte. Bionik beschreibt, wie für technische Anwendungen Prinzipien aus der Natur, der Biologie verwendet werden können.
Robert Spillner forschte auf diesem Gebiet, angespornt durch den deutschen Professor Werner Nachtigall. Er schilderte Spillner ein Problem, an deren Umsetzung schon namhafte deutsche Unternehmen gescheitert waren. Schon damals ging es um die Aerodynamik des Vogelflugs. „Da haben mich Ehrgeiz und Leidenschaft gepackt, eine Lösung zu finden“, sagt Spillner.
Der Wechsel von der Formel 1 zum i:wing-Flügelschlag – von ganz laut zu ganz leise, von extrem schnell zu beruhigend langsam – birgt für den Bionic Motion- Gründer durchaus Kontinuität: Seine Triebfeder ist die Suche nach effizienten, bisher unbekannten Lösungen.
Gemeinsam mit Phoenix Design aus Stuttgart, einem renommierten Büro für integriertes Produktdesign, hat Bionic Motion den i:wing entworfen. Ein Produkt, das bislang keiner Kategorie zugeordnet werden kann: Es ist weder ein Ventilator noch eine Skulptur. Weder Biologie noch Technik. Weder Funktion noch pures Design. Es spricht die Sinne der Menschen an, die sich ein Stück Natur in ihre Häuser und Wohnungen holen wollen.
Doch Spillners Vision reicht weit darüber hinaus: Er arbeitet bereits mit seinem Team daran, dass der i:wing, dessen Flügel heute durch Strom bewegt werden, in Zukunft selbst Energie erzeugt – indem der Wind die Flügel bewegt.
Internetseite des Herstellers: http://www.bionic-motion.com