Alessi Watches

ALESSI präsentierte im Jahre 2002, in Zusammenarbeit mit SII Marketing International Inc. in Austin, Texas, die erste Uhrenkollektion. Die große Erfahrung im Bereich der Uhrenherstellung in Japan (SII = Seiko Instrument Inc.) und in den USA prädestinierte SII Marketing International als Partner.

Als Designschmiede hatte sich ALESSI bereits in den 80er Jahren mit Armbanduhren beschäftigt. Damals wurden unter anderem Achille Castiglioni und Aldo Rossi, zwei der berühmtesten ALESSI-Designer, gebeten, Uhren zu entwerfen. Rossis Design mit dem Namen Momento wurde für die aktuelle Kollektion in einer neuen Version nachgebaut. Castiglionis Record ist in einer Chronographen-Variante in die ALESSI Watches-Kollektion eingegangen.

Neben den beiden Grandseigneurs des Design trugen auch junge Meister ihres Fachs zu der Kollektion bei: Stefano Pirovano, Mailänder Designer und Bühnenbildner, entwarf zwei Modelle: Calumet, eine Armbanduhr aus Polyurethan, die in den unterschiedlichsten Farbvarianten Lust auf Veränderung macht und Callisto, eine edle Uhr mit satiniertem Aluminium-Gehäuse, die ebenfalls in unterschiedlichen Farbkombinationen erhältlich ist.

Der israelische Künstler Ron Arad und der italienische Architekt Piero Lissoni, steuerten den ALESSI Watches eher minimalistische Projekte bei: Look no hands! ist das außergewöhnliche Modell von Arad, bei dem die Uhrzeit ganz ohne Zeiger abgelesen wird. Der Clou der Uhr ist die rotierende Scheibe, die jeweils nur einen kleinen Teil des Ziffernblatts offen lässt, das 2005 in neuer, bunter Variante vorgestellt wird. Das klassische Design von Tic, dem Modell von Lissoni, ist von seiner quadratischen Form und besonderer Klarheit geprägt. Diese Uhr gibt es nicht nur mit den unterschiedlichsten Funktionen, sondern auch als Damen- oder Herren-Modell.

Tondo wurde von dem Ingenieur und Designer Alberto Meda entworfen. Die auf der Baselworld im April 2004 vorgestellte Uhr zeichnet sich durch ihr Polyurethanband aus, das nicht am Uhrengehäuse ansetzt, sondern dasselbe einschließt und schützt.

Alessi Watches

Im Jahr 2005 fanden zwei neue Künstler mit ihren Modellen Aufnahme in den Alessi-Watches-Katalog: die Spanierin Patricia Urquiola und Karim Rashid aus Ägypten, die beide seit langem als Designer in Italien erfolgreich sind. Rashid designte Kaj, ein Modell mit nahtlos durchgehendem Gehäuse und Armband aus Polyurethan in sechs verschiedenen Farben, in denen auch das Zifferblatt gehalten ist. Patricia Urquiola entwarf Buckle, eine Uhr, die dank einem ungewöhnlichen Gehäuse mit einem Ring für Armband und Kette auch als Anhänger getragen werden kann.

Im darauffolgenden Jahr wurden Uhren von dem in Argentinien geborenen und heute in Spanien lebenden Jorge Pensi sowie den drei italienischen Designern Ettore Sottsass, Andrea Branzi und Guido Venturini präsentiert: Die Ontime-Uhren von Jorge Pensi zeichnen sich durch ein quadratisches oder rechteckiges Zifferblatt und ein mit vielen parallel angebrachten Einschnitten versehenes Armband aus – ein ebenso auffälliges wie funktionales Designmerkmal. Venturini, dessen Designs häufig provokant sind, entwarf Nuba – ein klassisch und schlicht geformtes Modell mit sanft gewölbtem Gehäuse, sechs verschiedenen Zifferblättern und einem Edelstahlarmband mit hexagonalen Gliedern. Ciclo, mit einem breiten Gehäusekranz, einem leuchtend bunten Zifferblatt und klaren weißen grafischen Elementen, trägt unverwechselbar die Handschrift von Sottsass. Andrea Branzi schließlich hat vergnüglich mit den Stundenziffern gespielt und sie in neuen und exzentrischen Positionen auf und außerhalb des Zifferblattes entlang des Gehäusekranzes platziert. Der Name Out_time trifft den Stil des Projektes perfekt.

Die neuen Uhren für 2007 wurden von Wiel Arets, Miriam Mirri und Hani Rashid gestaltet: Die beiden Modelle des niederländischen Architekt Wiel Arets tragen den Namen Watch.it. Sie haben ein Armband aus Stahl oder braunem Leder und ein mattweißes Zifferblatt. Die Stundenziffern erinnern an winzige Wassertropfen. Mariposa – Spanisch für „Schmetterling“ – hat Miriam Mirri ihr Modell genannt, das in drei Varianten erhältlich ist: mit einem weißen, blauen oder schwarzen Zifferblatt. Das Design des Armbands mit seinem ungewöhnlichen Muster ist vom unruhigen Flug der Schmetterlinge inspiriert, während der doppelte Sekundenzeiger an ausgebreitete Flügel erinnert. Zuletzt die Arc-Kollektion von Hani Rashid, die sich durch klares, elementares Design, ein weißes Zifferblatt und orange Details auszeichnet.

Alessi Watches beweist einmal mehr, dass sein Uhrenkatalog der größte und abwechslungsreichste Designeruhrenkatalog der Welt ist.

Internetseite des Herstellers: http://www.alessi-watches.com

 

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